Der Quarry Life Award

Ein Wettbewerb, der nicht nur die Artenvielfalt fördert

Im Jahr 2012 hat HeidelbergCement den Quarry Life Award (QLA) ins Leben gerufen. 2014 findet der internationale Forschungs- und Bildungswettbewerb bereits zum zweiten Mal statt. Sein Ziel ist es, neue Erkenntnisse zur Artenvielfalt in Abbaustätten zu gewinnen und Ideen zu entwickeln, wie sich diese fördern lässt. Daneben will der Wettbewerb auf die einzigartige Flora und Fauna in Steinbrüchen und Kiesgruben aufmerksam machen. Das hat der QLA längst erreicht – und noch viel mehr: 2014 haben Experten aus Wissenschaft und Forschung, aber auch Studierende und Schüler aus dem direkten Umfeld unserer Standorte in 22 Ländern fast 400 Projektvorschläge eingereicht. Was alle verband, war die Neugier, etwas über die Besonderheit der Arten in Abbaustätten zu lernen und ihr gewonnenes Wissen zu teilen.

Im Dezember 2012 fand die Preisverleihung für die drei besten Projekte des ersten internationalen QLA statt. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Rede der weltbekannten UN-Friedensbotschafterin und Umweltaktivistin Dr. Jane Goodall. Sie sprach über die aktuellen Bedrohungen für den Planeten und ihre trotzdem bestehenden Gründe zur Hoffnung. Mit der Gastrednerin verbindet uns eine bereits zweijährige Zusammenarbeit in einem Bildungsprojekt in Tansania.

Gewinner des ersten Quarry Life Award ist ein Team der Südböhmischen Universität Budweis in der Tschechischen Republik. Die Studenten kartierten unterschiedliche Lebensräume in einer Sandgrube und untersuchten die Artenvielfalt zahlreicher Organismengruppen. Die Erkenntnis daraus: Durch eine ungestörte natürliche Entwicklung von Freiflächen im Uferbereich kann eine deutlich höhere Artenvielfalt erreicht werden als durch Wiederaufforstung. 

Für HeidelbergCement ist der QLA auch ein Mittel zum Standortdialog. „Gute Nachbarschaftsbeziehungen sind für uns weltweit wichtig. Es kommt häufig vor, dass der positive Beitrag, den unsere Abbautätigkeiten für die Biodiversität leisten, nicht wahrgenommen oder verstanden wird. Mit dem Quarry Life Award wollen wir zeigen, dass Rohstoffabbau und Naturschutz sich nicht ausschließen“, sagt Dr. Michael Rademacher, Manager Biodiversität und Natürliche Rohstoffe.

Neben dem Kontakt zu den Stakeholdern fördert der Wettbewerb wissenschaftliche Erkenntnisse, die das Biodiversitätsmanagement des Unternehmens voranbringen. „Durch diese außergewöhnlichen Projekte haben wir die Möglichkeit, über rechtliche Auflagen hinaus die Artenvielfalt in unseren Abbaustätten zu untersuchen. Es gab einige Entdeckungen und Beobachtungen der Teilnehmer, die wir in bestehende Biodiversitätsmanagementpläne integriert haben.“

Stefanie Kaufmann

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