2. September 2015

Weitere wichtige Schritte zur Stärkung der Finanzierung unternommen

  • Verkauf des Kalkgeschäfts in Deutschland abgeschlossen
  • Brückenfinanzierung für die Akquisition von Italcementi erfolgreich syndiziert
  • Finanzierungsvolumen der Brückenfinanzierung um 600 Mio € reduziert

HeidelbergCement hat weitere wichtige Schritte zur Stärkung seiner Finanzierung unternommen. Am 31. August hat HeidelbergCement den Verkauf des Kalkgeschäfts in Deutschland an die belgische Lhoist Gruppe abgeschlossen. Über den Verkaufspreis wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart. Darüber hinaus hat HeidelbergCement die Brückenfinanzierung für die Akquisition von Italcementi erfolgreich syndiziert. Sämtliche Kernbanken von HeidelbergCement haben sich zu gleichen Teilen an der Syndizierung der ursprünglich von der Deutschen Bank und Morgan Stanley bereitgestellten Kreditlinie beteiligt. Das Finanzierungsvolumen konnte gleichzeitig um 600 Mio € von 4,4 Mrd € auf 3,8 Mrd € reduziert werden. Ursprünglich noch berücksichtigte Risiken eines Pflichtangebots an Minderheitsaktionäre in Marokko konnten ausgeschlossen werden.

„Der Verkauf des Kalkgeschäfts in Deutschland und die Syndizierung der Brückenfinanzierung mit einem reduzierten Volumen sind weitere wichtige Schritte auf dem Weg zur Stärkung unserer Finanzierung“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Mit der Syndizierung der Brückenfinanzierung haben wir eine solide Finanzierungsgrundlage für die Akquisition von Italcementi geschaffen. Die Tatsache, dass sich alle unsere Kernbanken an der Syndizierung beteiligt haben, ist einerseits ein klarer Beleg für die hohe Reputation von HeidelbergCement im Bankenmarkt und die Stärke unserer Bankbeziehungen und zeigt andererseits, dass die Banken von der Transaktion überzeugt sind.“

HeidelbergCement hat bisher in Deutschland zwei Kalkwerke betrieben – das Walhalla Kalkwerk in Regensburg und das Kalkwerk Istein bei Basel. Beide Werke sind in den vergangenen Jahren modernisiert und mit neuester Ofentechnik ausgerüstet worden und haben 2014 einen Umsatz von etwa 45 Mio € mit rund 180 Mitarbeitern erwirtschaftet.

Folgende Banken haben sich an der Syndizierung der Brückenfinanzierung beteiligt: Bank of America Merrill Lynch, Bayern LB, BNP Paribas, Citibank, Commerzbank, Danske Bank A/S, Deutsche Bank, Helaba, ING Bank, Intesa Sanpaolo, LBBW, Mediobanca, Nordea, RBI, RBS, SEB, Standard Chartered, Svenska Handelsbanken und Morgan Stanley.

Andreas Schaller

Konzernsprecher, Director Group Communication & Investor Relations
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