3. Dezember 2012

HeidelbergCement nimmt neue Zementmühle in Ghana in Betrieb

HeidelbergCement hat im Zementmahlwerk Tema in Ghana eine neue Zementmühle mit einer Kapazität von 1 Mio t pro Jahr in Betrieb genommen. Die Investitionssumme des Projekts beläuft sich auf 16 Mio €. Tema ist mit rund 300.000 Einwohnern eine der wichtigsten Hafenstädte des Landes, rund 25 km östlich der Hauptstadt Accra gelegen.

Ghacem Ltd., eine Tochtergesellschaft von HeidelbergCement betreibt zwei Zementmahlanlagen in den Küstenstädten Tema und Takoradi. Mit Inbetriebnahme der neuen Mühle erhöht das Unternehmen seine Zementmahlkapazität auf 3,7 Mio t.

„Die Inbetriebnahme der neuen Zementmühle ist Teil unserer Strategie des gezielten Ausbaus der Klinker- und Zementkapazitäten in attraktiven Wachstumsmärkten. Neben Asien und Osteuropa zählen hierzu insbesondere die afrikanischen Länder südlich der Sahara“, sagt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Ghanas stabile Demokratie und dynamisches Wirtschaftswachstum lassen den Bedarf an hochwertigem Zement und anderen Baustoffen für Infrastruktur- und Wohnungsbau rasch steigen. Wir setzen daher unsere Wachstumsstrategie in der Region südlich der Sahara fort: Im September haben wir bereits den Neubau eines Klinkerwerks und einer Zementmahlanlage im Nachbarland Togo angekündigt.“

Laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) soll die Wirtschaft in Ghana 2012 um über 8 % wachsen. Neben Gold, Kakao und Holz, den traditionellen Hauptexportgütern des Landes, ist seit Anfang 2011 die Ölförderung vor der Küste des Landes ein weiterer wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft.

Über HeidelbergCement

HeidelbergCement ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und mit führenden Positionen im Zement, Beton und in weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 54.000 Mitarbeiter an 2.500 Standorten in mehr als 40 Ländern.

In Afrika betreibt HeidelbergCement bereits 13 Werke in acht Ländern südlich der Sahara: Benin, DR Kongo, Gabun, Ghana, Liberia, Sierra Leone, Tansania und Togo. Darüber hinaus ist der Bau eines Werks in Burkina Faso geplant.

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Landkarte von Ghana mit Ghacem-Werken
Landkarte von Ghana mit Ghacem-Werken

Andreas Schaller

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