CSR-Frühstück mit der IHK Rhein-Neckar

Am 15.02.2017 luden HeidelbergCement und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar Unternehmensvertreter aus der Region zum sogenannten „CSR-Frühstück“ ein. Über 60 Interessierte folgten der Einladung in die Print Media Academy in Heidelberg, um mehr über das Thema „CO2 - Rohstoff und Treiber von Produktinnovationen“ bei HeidelbergCement zu erfahren. Der ökologische Fußabdruck des Unternehmens und seiner Produkte stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, die IHK-Präsidentin Irmgard Abt und der Vorstandsvorsitzende von HeidelbergCement, Dr. Bernd Scheifele, eröffneten.

IHK-Präsidentin Abt präsentierte zum Auftakt einige Eckdaten zum Thema CO2. Im Anschluss stellte Dr. Bernd Scheifele das Unternehmen und die neuesten Geschäftszahlen vor. „Nachhaltiges Wirtschaften, effiziente Produktionsprozesse, ein innovatives Produktportfolio und die Nähe zum lokalen Geschäft sind wesentliche Erfolgsfaktoren für HeidelbergCement“, sagte Scheifele.

Anschließend gab Peter Lukas, Leiter der Abteilung Global Environmental Sustainability (GES), Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte in Sachen CO2-Abscheidung und Wiederverwertung. „In einem energie- und CO2-intensiven Unternehmen wie HeidelbergCement hat die Reduktion von CO2-Emissionen hohe Priorität“, sagte Peter Lukas. „Die Steigerung der Energieeffizienz, Nutzung alternativer Brennstoffe sowie die Substitution von Klinker im Zement tragen schon lange dazu bei, den Ausstoß des Treibhausgases zu reduzieren. CO2 allerdings auch als Rohstoff zu nutzen ist ein gänzlich neuer Ansatz, der sich langfristig auszahlen wird.“ Seit einigen Jahren investiert HeidelbergCement deshalb intensiv in Forschungsprojekte zur Abscheidung und Nutzung von CO2, wie zum Beispiel zur Erzeugung von Biomasse oder der Aufnahme von CO2 durch Mineralien.

Spannende Einblicke in das Thema nachhaltige Produkte gab Dr. Christian Artelt, Sustainable Construction Manager in der Abteilung GES. Ressourceneffizienz und innovative Lösungen zur  Reduzierung des CO2-Fußabdrucks von Zement und Beton standen in Fokus seines Vortrags: „Chancen, um Beton nachhaltiger zu produzieren, bietet insbesondere die Verwertung von Nebenprodukten anderer Industriezweige bei der Herstellung von Klinker, Zement und Beton, oder aber das Recycling von Betonabbruchmaterial“, sagte Dr. Artelt. 

Großes Interesse bei den Zuhörern fanden aber auch die Erläuterungen von Dr. Artelt über besonders innovative Produkte, unter anderem einen speziellen Wärmespeicherbeton, der Überschusswärme von bis zu 400 Grad Celsius z.B. aus Solarthermie-Kraftwerken speichern kann.

Die CSR-Frühstücke sind eine Veranstaltungsreihe der Industrie- und Handelskammern Rhein-Neckar, Pfalz und Darmstadt. Im monatlichen Turnus stellen sich wechselnde Unternehmen als Gastgeber vor und präsentieren ihre Nachhaltigkeitsstrategie. Schon seit mehreren Jahren dienen sie als Plattform, um den Austausch im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern.

Stefanie Kaufmann

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