Die Geschichte von HeidelbergCement in Afrika reicht bis in die Mitte der 1960er Jahre zurück, als Scancem International die ersten Beteiligungen erwarb. Die Aktivitäten wurden nach und nach auf mehrere Länder südlich der Sahara ausgeweitet. 1999 wurde Scancem International von HeidelbergCement übernommen. Heute ist HeidelbergCement der führende Zementhersteller in Westafrika. HeidelbergCement betreibt in Afrika südlich der Sahara ein Netzwerk von 17 Produktionsstandorten in 10 Ländern und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Länder.

Länder und Werke

 
Benin Mahlwerk in Cotonou
Burkina Faso Mahlwerk in Ouagadougou
Demokratische Republik Kongo Integrierte Zementwerke in Lukala
Gambia Zementterminal in Banjul
Ghana Mahlwerke in Tema und Takoradi
Liberia Mahlwerk in Monrovia
Mosambik Mahlwerk in Beira
Südafrika Mahlwerk bei Port Elizabeth
Tansania Integriertes Zementwerk in Dar es Salaam
Togo Klinkerwerk in Tabligbo, Mahlwerk in Lomé, Mahlwerk bei Kara

Die Baustoffnachfrage in den Ländern südlich der Sahara entwickelte sich 2021 größtenteils positiv. Das Marktumfeld war geprägt von einer robusten lokalen Wirtschaftsentwicklung mit einer jungen, schnell wachsenden Bevölkerung und zunehmender Binnenwanderung in die Städte und Ballungsräume.

Ein wesentlicher Indikator ist der steigende Pro-Kopf-Verbrauch an Zement, der in den Ländern südlich der Sahara noch deutlich niedriger ist als in weiter entwickelten Ländern oder in den Industriestaaten. Unsere Produktionsstandorte, die sich hauptsächlich in der Nähe von Ballungszentren befinden, sind gut positioniert, um den wachsenden Bedarf an Baustoffen zu bedienen.

Anzahl der Werke

Zement
4
Mahlwerke (inkl. JV)
9
Zementterminals
1
Zuschlagstoffe
3

(Stand 2022)

Referenzobjekte in Togo
Wachstum in Metropolen

Afrika-Östlicher Mittelmeerraum