HeidelbergCement ist eine führende Marke im georgischen Zement- und Betonmarkt. Das Unternehmen ist seit 2006 in Georgien aktiv und beschäftigt heute rund 1.200 Arbeitnehmer vor Ort. HeidelbergCement ist in Georgien zu 50% an der CaucasusCement Holding B.V. (100% Eigentümer von HeidelbergCement Georgia und HeidelbergCement Caucasus) beteiligt. Weitere 50% der CaucasusCement Holding B.V. sind im Besitz von Cement Invest B.V., einer Investmentgesellschaft, die gemeinsam vom Georgian Co-Investment Fund ("GCF") und Hunnewell Partners ("Hunnewell") verwaltet wird. HeidelbergCement und Cement Invest kontrollieren gemeinsam das entstandene Joint Venture.

HeidelbergCement Georgia beliefert fast alle großen Bauprojekte in Georgien mit Zement und Beton. Das Unternehmen hat bis dato mehr als 400 Mio Euro in die Modernisierung seiner bestehenden Zementwerke und den Ausbau des Geschäftsbereichs Beton in Georgien investiert.

HeidelbergCement Georgia betreibt 2 Zementwerke in den Regionen Kaspi und Rustavi, ein Zementterminal in Supsa sowie ein Mahlwerk in Poti. Die Gesamtkapazität der Zementproduktion in Georgien beträgt 2 Millionen Tonnen pro Jahr.

Darüber hinaus wurden der Bau einer neuen Zementproduktionslinie und die vollständige Modernisierung des Zementwerks Kaspi im Dezember 2018 abgeschlossen. Mit dem vorläufigen Investitionsbudget in Höhe von 100 Millionen US-Dollar und dem Einsatz modernster Technologien hat das Projekt die Produktionskapazität auf bis zu 3000 Tonnen/Tag erhöht und die Produktionskosten erheblich gesenkt. Das Investitionsprojekt hat darüber hinaus die höchsten Standards im Herstellungsprozess ermöglicht. Mit dem Modernisierungsprojekt Kaspi konnte HeidelbergCement Georgia die hohen Anforderungen im Rahmen der EU-Umweltvorschriften erfüllen.

Das Zementgeschäft des Unternehmens wird durch 14 Transportbetonwerke unterstützt, die mehr als 800.000 m³ Beton pro Jahr produzieren. Sand und Zuschlagstoffe für den Beton werden teilweise von zwei eigenen Abbaustätten in Batumi und Tiflis geliefert.

Georgien ist ein strategisch günstig gelegenes Land mit großem Wachstumspotenzial. Es profitiert vom Öltransport aus dem benachbarten Aserbaidschan und ist ein Transitland für den Warenverkehr zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Daher werden ein weiteres Wirtschaftswachstum, große Infrastrukturinvestitionen und eine deutliche Zunahme des Zementverbrauchs erwartet.

Anzahl der Werke (JV)

Zement
2
Mahlwerke
1
Zementterminals
1
Zuschlagstoffe
2
Transportbeton
14

(Stand 2022)