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HeidelbergCement Group

Partnerschaften und Stakeholder-Dialog

Wir wissen, dass wir nur dann als Unternehmen erfolgreich sein können, wenn wir ein partnerschaftliches Verhältnis zu den verschiedenen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen pflegen, mit denen wir durch unsere Geschäftstätigkeit – auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene – in Berührung kommen. Damit diese Beziehungen auf einer soliden, vertrauensvollen Basis aufbauen, legen wir Wert auf offene, problembewusste Kommunikation und einem konstruktiven Dialog.

Unsere Werke und Abbaustätten befinden sich meist in direkter Nähe zu Gemeinden. Daher ist der stete Dialog mit der Standortgemeinde, den Behörden und lokalen NGOs unerlässlich für ein stabiles Unternehmens- und Geschäftsumfeld. Dies gilt nicht nur, wenn es darum geht, eigene Interessen vorzubringen oder neue Projekte am Standort zu realisieren, sondern auch, wenn eine Gemeinde auf uns zukommt und Fragen oder kritische Punkte besprechen will. Wir nehmen die Kritik unserer Stakeholder ernst, reflektieren sie gemeinsam und haben dadurch schon vielerorts neue Wege beschritten, um die Ziele des Unternehmens und der Standortgemeinde in Einklang zu bringen.

Zunehmend Bedeutung gewinnt der Dialog mit Vertretern des Kapitalmarkts: Immer mehr Finanzanalysten und Rating-Agenturen sind an den einzelnen Facetten unserer Nachhaltigkeitsleistung interessiert und erwarten gut aufbereitete Informationen.

Dialogaktivitäten auf nationaler Ebene
HeidelbergCement ist Mitglied branchenübergreifender und branchenspezifischer Verbände, die die Interessen ihrer Mitglieder im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit vertreten. Schwerpunkte dieser kooperativen Zusammenarbeit sind insbesondere länderspezifische und industriepolitische Herausforderungen in den Bereichen Rohstoffsicherheit, Umwelt und Energie sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Als Konzern mit Hauptsitz in Deutschland sind wir zum Beispiel bei „econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft“ aktiv. Rund 30 Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen arbeiten hier zusammen, um die Politik im Hinblick auf fördernde, verlässliche Rahmenbedingungen für nachhaltige Innovationen zu sensibilisieren. Im offenen, konstruktiven Dialog bringt econsense die Belange der Wirtschaft in die Nachhaltigkeitsdiskussion ein, um den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozess aktiv mitzugestalten.

HeidelbergCement und seine Tochterunternehmen arbeiten in mehreren Ländern mit den Green Building Councils zusammen, um Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen zu entwickeln und das Design, den Bau und die Bewirtschaftung von Gebäuden nachhaltiger zu gestalten. 2010 trat Heidelberg-Cement dem rumänischen, schwedischen und polnischen Green Building Council bei und war Mitbegründer des norwegischen Green Building Council.

Mitwirkung in der Cement Sustainability Initiative
Auf internationaler Ebene engagiert sich HeidelbergCement in der Cement Sustainability Initiative (CSI) des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) für eine nachhaltigere Zement-industrie. Dafür haben wir gemeinsam mit anderen Zementunternehmen Richtlinien und Leistungsindikatoren für die Bereiche Klimaschutz, Roh- und Brennstoffe, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Emissionen und Umwelteinwirkungen erstellt, die sämtliche Mitglieder umsetzen bzw. einhalten müssen. Darüber hinaus bietet die CSI einen geeigneten Rahmen, um international und auf Branchenebene mit externen Anspruchsgruppen zusammenzuarbeiten. Hierzu dient unter anderem das jährlich stattfindende CSI-Forum, bei dem Vertreter aus Politik, NGOs, Branchenverbänden, Wirtschaft und Forschung mit den Mitgliedern der CSI über nachhaltigkeitsrelevante Themen in der Zementindustrie diskutieren.

Politischer Dialog auf europäischer Ebene
Die aktuelle Rechtssprechung der Europäischen Union prägt das Tages- und das zukünftige Geschäft im Hinblick auf nachhaltigkeitsrelevante Themen immer mehr. Deshalb gibt es bei HeidelbergCement eine verantwortliche Stelle für EU Public Affairs, die insbesondere unsere Interessen im Europäischen Zementverband (CEMBUREAU) vertritt. CEMBUREAU agiert als Vertreter der europäischen Zementher-steller gegenüber der Europäischen Union und anderen öffentlichen Institutionen auf EU-Ebene. Zu den Themenschwerpunkten von CEMBUREAU zählen der Einsatz alternativer Roh- und Brennstoffe, Klimawandel, Emissionen, biologische Vielfalt, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Als Mitglied der EU Aggregates Association (UEPG) haben wir auch Lobbying-Aktivitäten im Bereich Zuschlagstoffe aufgenommen. Im Bereich Beton werden unsere Interessen durch den europäischen Betonverband (ERMCO) sowie die EU Concrete Platform vertreten.

Mitgliedschaften HeidelbergCement Group
Business and Biodiversity Initiative
econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft
CEMBUREAU (The European Cement Association)
UEPG (European Aggregates Association)
ERMCO (European Ready Mixed Concrete Organisation)
EUCOPRO (European Association for Co-processing)
WBCSD CSI (Cement Sustainability Initiative of the WBCSD)
ECRA (European Cement Research Academy
CEPS (Centre for European Policy Studies)
Nanocem

Auch die Mitgliedschaften unserer Landesgesellschaften haben wir für Sie zusammengestellt.
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