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HeidelbergCement Group

Herausforderungen

Die Zement- und die Zuschlagstoffindustrie sind durch charakteristische Besonderheiten geprägt: Beide sind standortgebunden, das heißt angewiesen auf Rohstofflagerstätten in direkter Nähe zum Produktionsstandort. Zusätzlich sind beide rohstoffintensiv – woraus die Schonung endlicher Ressourcen als wichtiges Handlungsfeld resultiert.

Maßgeblich sind darüber hinaus die hohe Kapitalintensität und der hohe Energiebedarf bei der Zementherstellung, der die Steigerung der Energieeffizienz aus ökonomischen und ökologischen Gründen unerlässlich macht. Höchste Priorität hat für uns die Arbeitssicherheit. Aufgrund unserer zahlreichen internationalen Standorte stellt dies eine tägliche Herausforderung für das gesamte Management dar. Als einer der weltweit führenden Baustoffhersteller ist HeidelbergCement mit einer ganzen Reihe von globalen Herausforderungen im Sinne der Nachhaltigkeit konfrontiert:

Rohstoffsicherung
Der langfristige lokale Zugang zu mineralischen Rohstoffen ist unsere Betriebsgrundlage. Weil diese Rohstoffe endlich sind und die Rohstoffgewinnung häufig nicht nur im lokalen Umfeld in Konflikt zu anderen Interessen steht, betrachten wir eine nachhaltige Rohstoffsicherung als zentrale strategische Aufgabe. Wir legen deswegen Wert auf eine langfristige Planung und sorgfältige Umsetzung von Abbau und Folgenutzung sowie den Einsatz alternativer Rohstoffe. Um den rasanten Anstieg der Kosten für Brennstoffe wie Kohle und Gas, aber auch für Strom, Rohmaterialien, Transporte, Ersatzteile und Maschinen abzufedern, setzen wir auf eine kontinuierliche Effizienzverbesserung in der gesamten Prozesskette der Produktion.

Natur- und Artenschutz
Durch die Rohstoffgewinnung greifen wir temporär in den Landschaftshaushalt ein. Viele dieser Eingriffe in Wasserhaushalt, Boden, Flora und Fauna können wir zwar nicht kurzfristig, jedoch mittel- bis langfristig wieder ausgleichen. Dabei legen wir Wert auf eine hochwertige Folgenutzung unserer Abbaustätten im Sinne des Naturschutzes und suchen dafür den Dialog mit unseren Anspruchsgruppen vor Ort.

Energieeffizienz und Klimaschutz
Die Zementproduktion ist ein sehr energieintensiver Prozess und produktionsbedingt mit hohen CO2-Emissionen verbunden. Bisher konnten wir unsere CO2-Emissionen kontinuierlich senken und werden die dafür nötigen Maßnahmen auch zukünftig weiter vorantreiben. Wir unterstützen deswegen internationale Ziele und Initiativen zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Eingrenzung der globalen Erwärmung – solange sie gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Baustoffhersteller gewährleisten und nicht zu einer Verlagerung von CO2-Emissionsquellen führen.

Arbeitssicherheit
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben bei uns höchste Priorität. Das gilt nicht nur für unsere eigenen Mitarbeiter sondern auch für Mitarbeiter von Fremdfirmen und für Besucher. Ein Großteil der Unfälle an unseren Standorten und in der gesamten Industrie ist auf unaufmerksames oder falsches Verhalten von Personen zurückzuführen. Deshalb ist die Aufklärung über häufige Unfallursachen und die stete Sensibilisierung für sicheres Arbeiten unser Ziel.
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