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HeidelbergCement Group

Corporate Citizenship

Unternehmerische Verantwortung beschränkt sich nicht auf die eigenen Geschäftsprozesse und deren direkte Auswirkungen. Als „Unternehmensbürger“ sind wir selbst ein gesellschaftlicher Akteur und profitieren von unserer sozialen Eingebundenheit an unseren Standorten weltweit. Deshalb übernehmen wir auch bei der Lösung gesellschaftlicher Aufgaben eine aktive Rolle.
Diesem Selbstverständnis folgt unsere Corporate-Citizenship-Richtlinie, in der wir die allgemeinen Maßstäbe und Zielsetzungen unseres gesellschaftlichen Engagements formuliert haben. Bewusst orientieren sich diese Zielsetzungen an unserem Kerngeschäft: Wir legen den Schwerpunkt unseres Engagements auf solche Bereiche, in denen wir über spezifisches Know-how verfügen und in denen wir die besten Ergebnisse für die Gesellschaft erzielen können:

Schwerpunkte unseres Engagements:
  • Bauen, Architektur und Infrastruktur: Wir leisten praktische Hilfe beim Bau von Gebäuden und Infrastruktur, indem wir Produkte, Zeit, finanzielle Mittel und Know-how zur Verfügung stellen.
  • Umwelt, Klima und Biodiversität: Wir fördern Initiativen, die sich mit den wichtigsten Umweltwirkungen unserer Wirtschaftstätigkeit befassen. 
  • Bildung, Ausbildung und Kultur: Hier orientieren wir uns an dem jeweils spezifischen Bedarf an unseren Standorten.
Wir leisten praktische Hilfe beim Bau von Gebäuden und Infrastruktur, indem wir Produkte, Zeit, finanzielle Mittel und Know-how zur Verfügung stellen.

Um unsere freiwilligen Aktivitäten transparent und effizient auszurichten, haben wir Bewertungskriterien festgelegt: Wir unterstützen Projekte, Initiativen und Organisationen, die an unseren Standorten aktiv sind oder zu denen wir einen direkten Bezug haben. Wir legen großen Wert darauf, dass die Leitlinien und Grundsätze dieser Organisationen mit denen von HeidelbergCement in Einklang stehen.

Die Abteilung Group Communication & Investor Relations dokumentiert die konzernweiten Corporate-Citizenship-Aktivitäten und berichtet darüber im Rahmen der internen Nachhaltigkeitskommunikation. Die Entscheidung über Fördermaßnahmen in einzelnen Ländern und an unseren Standorten treffen die Länderverantwortlichen dezentral im budgetierten Rahmen. Sie sind auch verantwortlich für die Umsetzung und das Controlling der Projekte sowie für die externe Berichterstattung.

Sport im Steinbruch
In Górazdze, Polen, unterstützen wir seit Jahren gesundheitsfördernde Maßnahmen wie beispielsweise Sportveranstaltungen in unserem Steinbruch. Im April 2010 wurde ein Nordic-Walking-Wettbewerb veranstaltet, dessen Wegstrecke teilweise über den Naturlehrpfad des Steinbruchs führte.

Unterstützung für die Ausbildung der Jüngsten
Seit Jahren spenden wir in Afrika Material für den Bau von Schulen und Krankenhäusern oder tragen zu deren Unterhalt bei. 2010 haben wir in Tansania den Bau von fünf zusätzlichen Klassenzimmern in einer Grundschule in Wazo Hill, nahe unseres Werkstandorts bei Daressalaam, unterstützt. Gemeinsam mit weiteren Partnern haben wir zudem 150 neue Tische für die Schüler finanziert. Die Übergabe der neuen Klassenzimmer wurde zum Fest: Mehr als 2.000 Schüler und Dorfbewohner kamen zusammen, um nach der offiziellen Zeremonie zu feiern.

Auch in der tansanischen Stadt Bagamoyo haben wir den Neubau der Grundschule unterstützt. Unser Werk Twiga Cement stellte insgesamt 25 Tonnen Zement für die anstehenden Beton- und Putzarbeiten zur Verfügung. Durch den engagierten Einsatz vieler Helfer konnte die neue Schule bereits Ende September 2010 in Betrieb gehen.
Außerdem haben wir im Januar 2010 die Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Haiti mit einer Spende von 100.000 EUR an das Rote Kreuz unterstützt. Die bereitgestellten Mittel waren für den Aufbau und Betrieb eines mobilen Krankenhauses sowie dessen Versorgung mit Trinkwasser bestimmt.

Corporate Volunteering
In zahlreichen Ländern nutzen unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, sich während der Arbeitszeit gemeinnützig zu engagieren. In Deutschland engagieren wir uns beispielsweise im Unternehmensnetzwerk Wissensfabrik, das bei Schülern das Interesse an Naturwissenschaften und Wirtschaft fördern möchte. Darüberhinaus engagieren sich unsere Mitarbeiter im Rahmen von KIS – Kooperation Industrie und Schule. Die Mitarbeiter bringen sich persönlich ein. Zum Beispiel geben sie Schülern und Lehrern praxisnahe Einblicke aus erster Hand in die verschiedenen Unternehmensbereiche und -abläufe und sie informieren über gesellschaftliche Themen wie die Globalisierung, nachhaltige Entwicklung oder den Natur- und Umweltschutz.


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