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HeidelbergCement global

Partnerschaft und Dialog

Wir verstehen uns als Partner in der Gesellschaft. Die Basis für gute Beziehungen ist die offene Kommunikation: Deshalb pflegen wir eine transparente Informationspolitk und informieren wahrheitsgetreu sowie verantwortungsbewußt. Und wir suchen die lebendige und konstruktive Auseinandersetzung: im internationalen Rahmen ebenso wie auf lokaler Ebene.

Initiative ergreifen

Auf Konzernebene ebenso wie in den Regionen haben wir uns mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammengeschlossen, um Best Practice Standards für mehr Nachhaltigkeit in der Zementindustrie zu fördern. Auch in der Politik setzen wir uns für umsetzbare Nachhaltigkeitsziele ein. Dafür stehen wir im engen Austausch mit unseren Anspruchsgruppen. Über 80 % unserer Standorte stehen mit diesen im aktiven Dialog und engagieren sich in den Gemeinden vor Ort.

Gute Partnerschaft

HeidelbergCement ist Mitglied im World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und engagiert sich für eine nachhaltige Zementherstellung. Dafür haben wir gemeinsam mit anderen Zementunternehmen auf internationaler Ebene Richtlinien für die Bereiche Klimaschutz, Roh- und Brennstoffe, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Emissionen und Umwelteinwirkungen an Produktionsstandorten erstellt. Diese wurden im Juni 2005 von der „Cement Sustainability Initiative“ veröffentlicht und werden derzeit in den beteiligten Unternehmen umgesetzt. Dazu gehört z.B. die Erfassung von Kennzahlen, die wir ab Ende 2006 regelmäßig veröffentlichen werden. Konzernintern nutzen wir diese Kennzahlen, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren, Maßnahmen zu steuern und das Erreichen der Ziele zu kontrollieren.

Brevik Vel – Gute Kommunikation mit Tradition
Die Kooperation zwischen der Bürgerinitiative Brevik Vel (Gutes Brevic) und Norcem in Norwegen zeigt, wie gute Kommunikation funktioniert: Im Jahr 1980 plante Norcem den Einsatz von Sekundärbrennstoffen. Die Bevölkerung von Brevik reagierte alarmiert auf die Pläne und schloss sich zu einer Initiative zusammen. Diese Auseinandersetzung war der Anfang für eine langfristige Beziehung zwischen den Bürgern und dem Unternehmen. Heute treffen sich die Initiative und Vertreter von Norcem regelmäßig zwei bis vier Mal im Jahr. Die Mitglieder – jeder dritte Haushalt in Brevik – erhalten Informationen aus dem Werk. Damit bildete sich eine solide Vertrauensbasis: So plädierte die Initiative bei der Regierung dafür, dass Norcem eine Abfallbehandlungsanlage übernehmen solle. Umweltgruppen waren skeptisch, dass ein Unternehmen sowohl Sekundärbrennstoffe aufbereitet als auch einsetzt. Die Mitglieder von Brevik Vel trauten dem Unternehmen aber den sicheren Betrieb der Anlage zu.

Auf nationaler Ebene sind wir bei econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) aktiv. 23 Mitgliedsunternehmen aus neun Branchen arbeiten hier zusammen, um politische Rahmenbedingungen für nachhaltige Innovationen zu fördern. Im offenen, konstruktiven Dialog will econsense die Belange der Wirtschaft in die Nachhaltigkeitsdiskussion einbringen.
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