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HeidelbergCement Group

Management von Lieferantenbeziehungen

Die Einkaufskosten von Waren und Dienstleistungen bei HeidelbergCement betragen mehr als
60 % des Gesamtumsatzes; davon entfallen rund 30 % auf das jeweilige lokale Umfeld. Das Einkaufsvolumen des Konzerns stellt daher in vielen Regionen einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Wir wissen, dass unsere unternehmerische Verantwortung auch daran gemessen wird, wie wir in unserer Lieferantenkette die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards sicherstellen.

Konzernweit gültige Einkaufsrichtlinien geben klare Vorgaben für die Lieferantenbeziehungen und Einkaufsaktivitäten von HeidelbergCement. Grundsätzlich beruhen diese Beziehungen entsprechend unserem Verhaltenskodex auf Respekt, Fairness, Ethik und Glaubwürdigkeit. Unsere Geschäftsaktivitäten unterliegen der jeweiligen lokalen Gesetzgebung und berücksichtigen gesetzliche Regelungen zum Schutz der Umwelt, der Qualität und Produktsicherheit sowie soziale Rahmenbedingungen.

Außerdem erwarten wir von unseren Lieferanten, dass sie unseren Supplier Code of Conduct einhalten. Basierend auf dem bereits seit Jahren geltenden Code of Business Conduct, berücksichtigt der Supplier Code of Conduct die wesentlichen Elemente des International Social Accountability Standard SA 8000, der internationalen Umweltnorm ISO 14001 und der Prinzipien der International Labor Organisation.

Der Supplier Code of Conduct, der in zahlreichen Landessprachen vorliegt, stellt bei Heidelberg-Cement weltweit die Grundlage für jegliche vertraglich festgesetzte Lieferantenbeziehungen dar. Bei grundsätzlichen Verstößen gegen den Supplier Code of Conduct werden, sowohl bei nicht fristgerechter Umsetzung notwendiger Anpassungen als auch bei fehlender Bereitschaft zur Einhaltung, die vertraglich festgeschriebenen Geschäftsbeziehungen in letzter Instanz beendet.
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