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Energie und Klimaschutz

Die Zementindustrie setzt weltweit etwa 5 % der vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emissionen frei. Die Hälfte davon geht auf die Entsäuerung des Kalksteines bei der Klinkerherstellung zurück, 40 % auf die Brennstoffe beim Brennen des Zementklinkers und je 5 % auf elektrische Energie und Transport. Klimaschutz ist eines der zentralen Ziele unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Klimaschutz durch Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen

Für HeidelbergCement steht im Bereich Klimaschutz die Reduktion von Kohlendioxid (CO2) im Mittelpunkt. Als Mitglied des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) hat sich HeidelbergCement verpflichtet, seine spezifischen Netto-CO2-Emissionen bis 2010 gegenüber 1990 um 15 % zu reduzieren. Durch die Erhöhung unserer Energieeffizienz, die Modernisierung unserer Werke sowie die verstärkte Nutzung von Sekundärbrennstoffen wie Biomasse haben wir dieses Ziel bereits 2007 erreicht: Wir konnten unsere spezifischen Netto-CO2-Emissionen, die in allen Werken erfasst werden, von 783 kg CO2/t Zement im Jahr 1990 auf 654 kg CO2/t Zement im Jahr 2007 senken. Dies entspricht einer Reduktion von mehr als 16 %.

 
 

Absolute CO2-Emissionen  
[Mio t CO2

Spezifische CO2-Emissionen
[kg CO2 pro Tonne Zement]

 

Brutto

Netto

Brutto

Netto

2007

55,9

53,6

683

654

2006

50,7

48,7

680

653

2005

46,7

44,8

708

679

2004

47,3

45,5

722

695

1990

54,6

54,0

792

783


Als Rohstoff abbauendes Unternehmen sind wir uns der Verantwortung für die Nutzung der Naturschätze bewusst. Wegen der hohen Temperaturen, die wir zum Brennen des Klinkers brauchen, bieten sich unsere Zementöfen zur Nutzung sekundärer Brennstoffe an. Soweit technisch möglich, ersetzen wir deshalb fossile Brennstoffe durch Sekundärbrennstoffe. Wir leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Abfallwirtschaft.

Beim Einsatz von Sekundärbrennstoffen wie Altreifen und Kunststoffe sind wir Branchenführer: Insgesamt konnten 2007 konzernweit 17 % der fossilen Brennstoffe durch sekundäre Brennstoffe ersetzt werden. In Deutschland beträgt die Quote ca. 50 %. Zunehmend setzen wir auch Biomasse – von Reisschalen bis hin zu Klärschlamm – ein, auf die 2007 rund ein Drittel entfiel.

Unsere CO2-Daten des Jahres 2006 haben wir extern verifizieren lassen.
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Berliner Straße 6
69120 Heidelberg

Dr. Brigitte Fickel
Tel. 06221/ 481 – 227 
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