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HeidelbergCement Group

Mitarbeiter und Beschäftigung

HeidelbergCement strebt nach hervorragender unternehmerischer Leistung sowie einer Spitzenposition unter den Besten seiner Branche. Dies erfordert eine Verankerung gesetzlich und ethisch korrekten Verhaltens. Der Vorstand hat daher einen konzernweit geltenden Verhaltenskodex verabschiedet, der für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bindend ist. Der Verhaltenskodex beschreibt unsere Wertvorstellungen und die hohen ethischen und rechtlichen Standards, die für sämtliche Geschäftsaktivitäten gelten – von der strategischen Planung bis hin zum Tagesgeschäft.

Achtung internationaler Standards und Normen
Für HeidelbergCement ist es selbstverständlich, in allen Ländern, in denen wir tätig sind, die jeweiligen Gesetze und Bestimmungen als rechtliche Grundlage unserer Geschäftstätigkeit zu respektieren und einzuhalten. Hinzu kommen allgemein akzeptierte Empfehlungen und Standards anerkannter nationaler und internationaler Organisationen. HeidelbergCement bekennt sich zu den ILO-Kernarbeitsnormen und den OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen. Wir erwarten von unseren Mitarbeitern und Geschäftspartnern weltweit die Übereinstimmung mit diesen zentralen Leitlinien und Empfehlungen.

Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen
Bei HeidelbergCement gibt es eine lange Tradition der betrieblichen Mitbestimmung, die sich in der betrieblichen Praxis an unseren Standorten in Deutschland bewährt hat. Gemeinsam bilden die einzelnen Gremien den Gesamtbetriebsrat und seine Ausschüsse für die AG, den Konzern-betriebsrat für den Konzern sowie den Europäischen Betriebsrat auf länderübergreifender Ebene. Auch im paritätisch besetzten Aufsichtsrat sind Arbeitnehmer vertreten.

In den meisten europäischen Ländern gibt es ebenfalls Arbeitnehmervertretungen. Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung pflegen im Europäischen Betriebsrat den ständigen konstruktiven Dialog über wirtschaftliche und soziale Belange. Erklärtes Ziel ist es, gerade bei unterschiedlichen Interessenslagen frühzeitig Gespräche aufzunehmen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohl der Arbeitnehmer und des HeidelbergCement-Konzerns zu gestalten. Der Informations- und Konsultationsprozess zwischen Unternehmensleitung und Europäischem Betriebsrat stellt eine harmonische Ergänzung zu den bereits existierenden lokalen Prozessen mit Arbeitnehmervertretern in den Konzerngesellschaften in den einzelnen europäischen Ländern dar. Gewerkschaften und gewerkschaftsähnliche Organisationen gibt es darüber hinaus in fast allen Ländern, in denen HeidelbergCement aktiv ist.

Mitarbeiter weltweit
Die Mitarbeiterzahl von HeidelbergCement lag am Jahresende 2010 bei 53.437 (Vorjahr: 53.302). Die Zunahme um 135 Mitarbeiter resultiert im Wesentlichen aus zwei gegenläufigen Entwicklungen: Einerseits wurde bei Standortoptimierungen und Kapazitätsanpassungen vor allem in Nordamerika und Großbritannien Personal abgebaut. Andererseits erhöhte sich die Mitarbeiterzahl in Afrika und Russland aufgrund der Erstkonsolidierung der Zementaktivitäten in der Demokratischen Republik Kongo und des Zementwerks CJSC „Construction Materials“ in der Republik Baschkortostan.
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