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HeidelbergCement Group
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Chronik 2009/2010

2009 

   

 2010

Februar

Richtlinie zur Förderung der
biologischen Vielfalt
Als erstes Unternehmen der Branche führt HeidelbergCement eine Konzernrichtlinie ein, mit der die biologische Vielfalt in den Steinbrüchen, Sand- und Kiesgruben erhöht und die Natur besser geschützt werden soll.
Januar

Heidelberg Technology Center
In Heidelberg wird das Heidelberg
Technology Center Global (HTC Global)
eröffnet, ein weltweit ausgerichtetes
Kompetenzzentrum mit den vier Bereichen Forschung & Entwicklung, Engineering, Geologie sowie Training & Benchmarking.
Juni

Zementwerk umweltgerecht modernisiert
Das mit umweltfreundlicher Technik modernisierte Zementwerk der HeidelbergCement-Tochter Tanzania Portland Cement Company (TPCC) wird wieder eröffnet. Die Kapazität des in der Nähe von Daressalaam gelegenen Werks wurde mit 1,4 Mio Tonnen mehr als verdoppelt.
Februar

Exzellentes Umweltmanagement
Standorte von HeidelbergCement in der Ukraine werden vom dortigen Umweltministerium für ihren exzellenten Umweltschutz ausgezeichnet. Der Preis würdigt umweltfreundliche Technologien, moderne Renaturierungsmethoden und die Senkung von CO2-Emissionen im Unternehmen.
Nachhaltigkeitsprogramm 2020
Der Vorstand verabschiedet das Nachhaltigkeitsprogramm 2020 für den HeidelbergCement-Konzern, das die langfristigen Ziele in sechs zentralen Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit festlegt und langfristig steuert.

Mai

IFC-Vereinbarung
HeidelbergCement unterzeichnet eine Vereinbarung mit der International Finance Corporation (IFC) über den Ausbau der Infrastruktur in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Dazu soll die örtliche Zementkapazität erhöht werden. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Umweltstandards an den Standorten.
September 

Hocheffizientes Mauerziegelwerk
In Measham, Leicestershire, nimmt das modernste Mauerziegelwerk offiziell die Produktion auf. Bei Konzeption und Bau der Anlage spielte auch Nachhaltigkeit eine Rolle. Die vollautomatische Anlage ist wesentlich energieeffizienter als ihre Vorgänger und produziert weniger Abfallstoffe.
UEPG Nachhaltigkeitspreis
Vom Europäischen Gesteinsverband UEPG erhalten die beiden Tochterunternehmen Hanson UK und NorStone AS eine Auszeichnung für vorbildliches Biodiversitätsmanagement. Zudem gewinnt Hanson UK den ersten Preis für soziales Engagement aufgrund seines Arbeitssicherheitsmanagements.

Siedlungsabfälle als Brennstoffe
Das Zementwerk Beremend in Ungarn wurde modernisiert und nimmt nach zweijähriger Bauzeit den Betrieb wieder auf. Ein Schwerpunkt der Investitionen lag in der Verbesserung des Umweltschutzes und der Energieeffizienz durch deutlich erhöhten Einsatz von Sekundärbrennstoffen wie etwa Siedlungsabfällen.
Juni

Nachhaltiges Abfallmanagement
Die neue, hochmoderne Recyfuel-Anlage wird in Belgien eröffnet. In der Anlage werden überwachungsbedürftige Abfälle so aufbereitet, dass daraus ein hochkalorischer Sekundärbrennstoff für die Zementindustrie entsteht.
Oktober 

Umweltleistung ausgezeichnet
Das Werk Citeurop der HeidelbergCement-Tochter Indocement in Indonesien wird mit dem ersten Platz im „PROPER Programm“ für hervorragende Umweltleistungen ausgezeichnet. Das Programm des indonesischen Umweltministeriums soll Unternehmen zu einem besseren Umweltmanagement motivieren.
Oktober

Baumschule fördert nachhaltige Entwicklung
In einer gemeinsamen Public-Private-Partnership mit der GIZ entsteht eine Baumschule auf dem stillgelegten Steinbruchgelände unseres Tochter-
unternehmens TPCC in der Nähe von Daressalaam, Tansania. Die Baumschule schafft Arbeitsplätze und dient langfristig der Aufforstung gefährdeter Gebiete.
Entwicklungspartnerschaft für Biodiversität
 
HeidelbergCement und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterzeichnen einen Vertrag für eine gemeinsame Public-Private-Partnership in Georgien. Ziel ist die Förderung der Biodiversität in den dortigen Abbaustätten.
November 

„Manifesto for Energy Efficiency in Buildings“
HeidelbergCement unterzeichnet das „Manifesto for Energy Efficiency in Buildings” des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) mit der Verpflichtung, die Energieeffizienz in seinen Bürogebäuden zu verbessern.
November

Moderne Staubfilteranlage im Werk Slite
Mit dem Einbau eines hochleistungsfähigen Gewebefilters im schwedischen Zement-werk Slite werden die Staubemissionen drastisch gesenkt. Der Filter ist der größte, der jemals innerhalb des Konzerns installiert wurde.
Dezember 

Werkschließung Wetzlar
Geringe Auslastung sowie steigender Investitions- und Reparaturbedarf führen zur Entscheidung, das deutsche Werk Wetzlar stillzulegen. Die Versorgung des Markts mit Zement erfolgt durch andere Werke von HeidelbergCement.


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