"Null Toleranz"-Programm für mehr Arbeitssicherheit
Im Jahr 2010 entwickelte die HeidelbergCement-Tochter Górazdze Group ein Programm für mehr Arbeitssicherheit in ihren Werken und Abbaustätten. Es trägt den Namen „Null Toleranz“ und will die Mitarbeiter dazu motivieren, ihr Verhalten im Hinblick auf die Arbeitssicherheit zu überprüfen und Fehlverhalten – auch von anderen – nicht zu tolerieren. Zehn Verhaltensregeln stehen im Mittelpunkt des Programms und der zahlreichen Trainings, die sowohl intern als auch mit Auftragnehmern durchgeführt werden.
Ebenso zentral ist eine groß angelegte Informationskampagne, die eine präventive Arbeitssicherheitskultur stärken soll. Dabei sind die Mitarbeiter auch dazu aufgerufen, Beinahe-Unfälle, die sie erlebt haben, und Risiken ihrer täglichen Arbeit sowie neue Ideen zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz in einer Liste festzuhalten. Regelmäßig werden die besten Abteilungen für ihr pro-aktives Verhalten und für Verbesserungen im Bereich Arbeitssicherheit gewürdigt. Das polnische Landesamt für Bergbau hat das Null-Toleranz-Programm Ende 2010 wegen seines einzigartigen Managementansatzes als nationales Best-Practice-Beispiel ausgezeichnet.