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Castle Cement: Biodiversität fördern, Lebensräume schaffen

Während der Planungsphase für die Erweiterung des Steinbruchs Ketton in Großbritannien ergaben ökologische Studien, dass die Entwicklung von Fledermausquartieren wünschenswert wäre. Castle Cement legte daher eine künstliche, 63 Meter lange Fledermaushöhle in der Nachbarschaft des Steinbruchs an. Der Stollen wurde mit Kalksteinblöcken aus dem Steinbruch erbaut und mit einer drei Meter dicken Schutzschicht aus Kalkstein, Ton und Boden überdeckt. Inzwischen haben verschiedene Fledermausarten die neuen Quartiere angenommen. Auch für die Pflanzenwelt hat Castle Cement neue Lebensräume geschaffen.

In den Steinbrüchen Ribblesdale und Ketton wurde auf rekultiviertem Areal samenreiches Mähgut aus der Umgebung ausgebracht und damit Kalkmagerrasen gezielt gefördert. Dieser blumen- und insektenreiche Wiesentyp ist in Großbritannien durch die Intensivierung der Landwirtschaft selten geworden. Die ehemaligen Abbauflächen von Castle Cement werden durch einen lokalen Naturschutzverband verwaltet.

 

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