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Übersicht
Der Markteintritt in Russland erfolgte im Jahr 2001 mit dem Erwerb des Zementwerks Cesla in der Oblast (Verwaltungsgebiet) Leningrad mit einer Produktionskapazität von rund 1 Mio t pro Jahr. Heute betreibt HeidelbergCement in Russland ein zweites Zementwerk in Sterlitamak in der Republik Baschkortostan; das Werk CMC hat eine Kapazität von 2 Mio t. Das rund 150 km südlich von Moskau in der Region Tula gelegene neue Zementwerk TulaCement verfügt ebenfalls über eine Kapazität von 2 Mio t. Die mit modernster Technik ausgestattete Produktionsanlage wurde im Juli 2011 eröffnet. HeidelbergCement verfügt damit in Russland über eine Kapazität zur Herstellung von jährlich rund 5 Mio t qualitativ hochwertigem Zement. Daneben betreiben wir drei Zementterminals in Kaliningrad, Murmansk und Archangelsk.
Über das Zementgeschäft hinaus betreiben wir eine Förderstätte für Sand und Kies. Die Zentralfunktionen wie Finanzen, Vertrieb, Personalwesen, Kommunikation und Unternehmensentwicklung sind in unseren Büros in Moskau und Podolsk (Oblast Moskau) konzentriert.
| Russland |
| Zementwerke |
3 |
| Zementterminals |
3 |
| Zuschlagstoffe |
1 |
(Stand 2012)
Der Markt
Das in Slanzy unweit der Grenze zu Estland gelegene Werk Cesla beliefert den St. Petersburger Markt mit verschiedenen qualitativ hochwertigen Zementsorten. Da direkte Lieferungen an die Kunden per LKW kostengünstiger sind als eine Kombination von Schiene und Zementterminals, hat Cesla einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Das neue Werk TulaCement beliefert den boomenden Markt in Moskau und der Oblast Moskau. Das Werk CMC in Sterlitamak ist ein idealer Standort, um die steigende Nachfrage nach Zement in der Republik Baschkortostan zu bedienen. Unser Zementterminal in Kaliningrad ist für die dortigen Bauaktivitäten von großer Bedeutung, da es in der Region Kaliningrad kein Zementwerk gibt. In Murmansk, im äußersten Norden Russlands, vertreibt unsere Tochtergesellschaft Norcem Kola importierten Zement aus unseren Werken in Norwegen. Seit Juni 2011 beliefern wir auch die Region Archangelsk über ein Importterminal mit Zement aus unseren norwegischen Werken.
2011 legte die Nachfrage nach Zement in Russland dank der sich erholenden Wirtschaft um 11 % zu. Der Bausektor wuchs stark aufgrund von Infrastrukturprojekten.