Ein Global Player mit regionaler Verantwortung

Was macht HeidelbergCement mit Elefantengras? Ein Versuchsaufbau in einem Steinbruch in Ghana hat gezeigt, dass mit einem Geflecht aus Elefantengras die durch Starkregen auftretende Bodenerosion deutlich eingeschränkt werden kann.

Und nicht nur das. Weil dieses Gras überall im Umland der Abbaustätten wächst, können dort lebende Menschen durch die Produktion der Erosionsschutzmatten Einkommen generieren.

Dieses Projekt ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie wir bei HeidelbergCement versuchen, unserer gesellschaftlichen Verantwortung in der Praxis gerecht zu werden. Das Bemühen darum ist Teil unserer Betriebsgrundlage und eine zentrale Aufgabe der Führungskräfte an unseren Standorten weltweit.

Gemeinsam mit lokalen Partnern verfolgen wir das Ziel, einen Mehrwert für unser Unternehmen und für die Menschen in den Regionen zu schaffen. So arbeitet jedes unserer Werke eng mit einheimischen Lieferanten und Dienstleistern zusammen. Rund 30 % unseres Beschaffungsvolumens investieren wir im direkten Umfeld unserer Werke. Damit sichern und schaffen wir Arbeitsplätze und fördern mit Löhnen, Investitionen, Einkäufen und Steuern die wirtschaftliche Entwicklung.

Um unser gesellschaftliches Engagement möglichst effizient und transparent zu gestalten, haben wir eine konzernweit gültige Corporate-Citizenship-Richtlinie formuliert, die unter anderem von den geförderten Initiativen und Organisationen verlangt, dass sie im Einklang mit unseren eigenen stehen. Wir unterstützen insbesondere Aktivitäten, von denen wir selbst viel verstehen, wie Bau- oder Infrastrukturprojekte oder solche, die in unmittelbarem Zusammenhang mit unseren Standorten stehen. Das können Produkte, finanzielle Mittel oder Know-how sein mit denen wir Bildung, Ausbildung und Kultur vor Ort fördern. Oder Projekte, die sich mit den Auswirkungen unserer Wirtschaftstätigkeit auf Umwelt, Klima und Artenvielfalt beschäftigen. So kommt auch mal ein Baustoff wie das Elefantengras in unser Blickfeld.