Spanisches Team gewinnt Quarry Life Award 2016

Am 8. Dezember 2016 wurden in Brüssel die Preisträger des internationalen Quarry Life Award prämiert. Der Hauptpreis ging an ein spanisches Projekt, das die ökologische Vernetzung von Abbaustätten und ihrer Umgebung untersuchte. Mit dem Wettbewerb unterstützt und erforscht HeidelbergCement innovative Ideen zur Förderung der Artenvielfalt in Abbaustätten. 2016 wurden über 450 Projektideen aus 21 Ländern eingereicht; 94 davon nahmen schließlich am Wettbewerb teil.

„Der Schutz der Artenvielfalt und der verantwortungsvolle Abbau unserer Rohstoffe sind elementare Pfeiler unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Scheifele in seiner Rede anlässlich der Preisverleihung. Er betonte die Bedeutung des Wettbewerbs für den Konzern: „Durch den Quarry Life Award fördern wir neue Erkenntnisse über die Artenvielfalt in unseren Abbaustätten und über innovative, praxisnahe Konzepte, um diese zu schützen. Die Projekte und Forschungsergebnisse dienen dabei nicht uns allein: Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Stakeholdern aus Bildung, Wissenschaft und Naturschutz zu ermöglichen und das Wissen über den biologischen Wert von Abbaustätten zu erweitern.“

Auch Daniel Calleja Crespo, Leiter der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Naturschutz und Zivilgesellschaft für den Erhalt der Artenvielfalt und den Umweltschutz allgemein.

Die Gewinner des Quarry Life Award 2016

Hauptpreis (30.000 €):

Projekt „Ökologische Vernetzung von Abbaustätten und ihrer Umgebung zum Schutz aquatischer Säugetiere“, Spanien

 
Internationale Preise (10.000 € je Kategorie):

Kategorie „Erforschung der Lebensräume und Arten“

Projekt „Vielfalt von Gliederfüßlern und Regenwürmern als Bio-Indikator für erfolgreiche Rekultivierung“, Indonesien

Kategorie „Studentenprojekt“

Projekt „Natur gelingt nur Miteinander – Schüler „begreifen“ Insekten- und Pflanzenvielfalt“, Deutschland

Kategorie „Biodiversitätsmanagement“

Projekt „Optimierung von Feuchtgebieten im Hinblick auf lokale Bedingungen in Abbaustätten“, Schweden

Kategorie „Bildung und Sensibilisierung“

Projekt „Biodiversität in Raum und Zeit“, Russland

Kategorie „Über die Grenzen der Abbaustätte hinaus“

Projekt „Trittstein-Biotope für Amphibien – Verbesserung der Vernetzung in flussnahen Kiesgruben“, Spanien

 

Sehen Sie hier die Video-Interviews mit den Gewinnern

Stefanie Kaufmann

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