15. Januar 2016

HeidelbergCement begibt Schuldscheindarlehen

HeidelbergCement begibt Schuldscheindarlehen in Höhe von 625 Mio € – Refinanzierungsbedarf für Akquisition von Italcementi weiter reduziert

HeidelbergCement hat erfolgreich Schuldscheindarlehen in Höhe von 625 Mio € emittiert und damit seine Finanzierungsstruktur weiter gestärkt. Angesichts der großen Nachfrage konnte das Volumen der Schuldscheindarlehen von ursprünglich 400 Mio € auf 625 Mio € erhöht werden. Die Schuldscheindarlehen haben eine Laufzeit bis 20. Januar 2022 und bestehen aus einer Tranche mit variabler und einer Tranche mit fixer Verzinsung. Der fixe Zinssatz liegt bei 1,85% pro Jahr und der variable bei 1,5 % über dem sechsmonatigen Euribor.

Der Emissionserlös dient der Vorfinanzierung der Akquisition von Italcementi und reduziert damit das Finanzierungsvolumen der Brückenfinanzierung von 3,3 Mrd € auf 2,7 Mrd €. Entsprechend verringert sich auch der Refinanzierungsbedarf am Anleihemarkt auf unter 2 Mrd €.

Die Emission der Schuldscheindarlehen wurde von der Landesbank Baden-Württemberg, der Landesbank Hessen-Thüringen und der Raiffeisen Bank International begleitet.

Wie bereits bei der Ankündigung der Übernahme von Italcementi mitgeteilt, soll die Brückenfinanzierung durch freien Cashflow, die Veräußerung von Standorten und die Emission von Anleihen refinanziert werden. Die Verringerung des Volumens der Brückenfinanzierung reduziert damit auch den Refinanzierungsbedarf am Anleihemarkt in gleicher Höhe.

Über HeidelbergCement

HeidelbergCement ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und mit führenden Positionen im Zement, Beton und in weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 45.000 Mitarbeiter an 2.300 Standorten in mehr als 40 Ländern.

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Andreas Schaller

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