28. Juni 2013

HeidelbergCement erweitert Zementkapazität in Liberia

HeidelbergCement hat in Liberia eine neue Zementmühle in seinem Zementmahlwerk in der Hauptstadt Monrovia in Betrieb genommen. Die Investition in die neue Mühle mit einer Kapazität von 0,5 Mio t im Jahr belief sich auf 14 Mio US$.

Die Tochtergesellschaft Cemenco ist der einzige Zementhersteller in Liberia und verfügt über eine starke Marktposition. Das Unternehmen, das Teil des HeidelbergCement-Netzwerks von Zementmahlanlagen an der westafrikanischen Küste ist, stärkt die regionale Präsenz des Konzerns. Der Ausbau der Kapazitäten erlaubt es HeidelbergCement, die wachsenden Märkte in den wichtigen Küstenstädten zu bedienen und so den Wettbewerbsvorsprung in Westafrika zu sichern.

„Der Bau der neuen Zementmühle in Liberia ist ein weiteres Projekt im Rahmen unserer Strategie der Modernisierung und des Ausbaus der Klinker- und Zementkapazitäten in Wachstumsmärkten“, sagt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Insbesondere die afrikanischen Länder südlich der Sahara weisen aufgrund des noch niedrigen Grads der Industrialisierung ein hohes Wachstumspotenzial auf. Erst kürzlich haben wir in Ghana die Mahlkapazität in unserem Werk Tema erhöht; im Werk Takoradi wird gerade eine neue Zementmühle gebaut. Zusammen mit den bereits bestehenden Produktionsanlagen in der Region stärkt die neue Mühle in Liberia unser Netzwerk an der Küste Westafrikas.“

Die Investition in die neue Zementmühle umfasst eine Zwei-Kammer-Kugelmühle mit einer Kapazität von 65 t pro Stunde und einen Hochleistungssichter sowie einen Staubfilter, Ventilator und Materialdurchflussmesser. Den für den Mühlenbetrieb notwendigen Strom liefert ein gemieteter 5,7 MW Generator.

Die wirtschaftlichen Perspektiven für Liberia und die afrikanischen Länder südlich der Sahara sind gut. Während der Internationale Währungsfond für 2013 ein BIP-Wachstum von 7,5 % in Liberia erwartet, geht er für die Länder südlich der Sahara von Steigerungsraten zwischen 5 % und 6 % in den Jahren 2013 und 2014 aus. Der Zementabsatz wird sich ebenfalls positiv entwickeln durch den Bau von Infrastrukturprojekten und die steigende Nachfrage der Rohstoffindustrie.

HeidelbergCement verfolgt derzeit Investitionsprojekte in den Ländern südlich der Sahara mit einem Gesamtvolumen von fast 400 Mio US$. Damit werden die Zementkapazitäten um etwa 3 Mio t und die Klinkerkapazitäten um 1,5 Mio t erhöht.
Über HeidelbergCement

HeidelbergCement ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und mit führenden Positionen im Zement, Beton und in weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 52.000 Mitarbeiter an nahezu 2.500 Standorten in mehr als 40 Ländern.

In Afrika betreibt HeidelbergCement bereits 13 Werke in acht Ländern südlich der Sahara: Benin, DR Kongo, Gabun, Ghana, Liberia, Sierra Leone, Tansania und Togo. Darüber hinaus baut HeidelbergCement ein Werk in Burkina Faso.

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Landkarte von Liberia mit Cemenco-Werk
Landkarte von Liberia mit Cemenco-Werk

Andreas Schaller

Konzernsprecher, Director Group Communication & Investor Relations
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