10. Dezember 2014

Der Quarry Life Award 2014

HeidelbergCement ehrt überragende Projekte zur Förderung der Artenvielfalt

Am 9. Dezember 2014 wurden die Preisträger des internationalen Quarry Life Award in Prag ausgezeichnet. HeidelbergCement hat mit dem Quarry Life Award einen nationalen und internationalen Wettbewerb ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, innovative Ideen zur Förderung von Artenvielfalt in Abbaustätten zu erforschen. Dieses Jahr wurden insgesamt fast 400 Projektideen aus 22 Ländern eingereicht, von denen 95 in fünf verschiedenen Kategorien am Wettbewerb teilnahmen: Artenvielfalt und Bildung, Innovation und Biodiversität, Steigerung der Biodiversität, Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Schülerprojekt. Das beste Projekt jeder Kategorie erhielt einen Preis in Höhe von 10.000 Euro. Das beste globale Projekt wurde mit dem Hauptpreis in Höhe von 30.000 Euro ausgezeichnet.

„Auch die zweite Runde des Quarry Life Award war ein voller Erfolg“, sagte Daniel Gauthier, Mitglied des Vorstands von HeidelbergCement, in seiner Begrüßungsrede. „Der Quarry Life Award sorgte erneut für Begeisterung bei den teilnehmenden Forschern, Studenten, Naturschutzorganisationen und unseren Mitarbeitern. Durch den Wettbewerb und seine Forschungsprojekte verbessert HeidelbergCement nicht nur sein eigenes Biodiversitätsmanagement, sondern teilt diese Praxisbeispiele auch mit der breiten Öffentlichkeit. Der Quarry Life Award trägt enorm dazu bei, das Wissen über den biologischen Wert von Abbaustätten über die Ländergrenzen hinweg nachhaltig zu steigern.“

Die internationale Jury (Daniel Gauthier, Mitglied des Vorstands bei HeidelbergCement; Richard Grimmett, Direktor für Naturschutz bei BirdLife International; Erasto Mark Njavike, Manager des Jane Goodall “Roots & Shoots-Programm” in Tansania; Dr. Michael Rademacher, Direktor Biodiversität und Natürliche Ressourcen bei HeidelbergCement; und  Dr. Ulrich Tränkle, Geschäftsführer bei AGLN, Agentur für Landschaftsplanung und Naturschutzmanagement) hat den Quarry Life Award 2014 den folgenden Projektteams zuerkannt:

Gewinner des Hauptpreises

"Eine umfassende Bestandsaufnahme der Herpetofauna im Kalksteinbruch Górażdże" von Edyta Turniak, Herpetologieverband NATRIX, Polen

Die Forscher haben eine umfassende Bestandsaufnahme der Reptilien und Amphibien im Kalksteinbruch Górażdże gemacht. Sie fanden heraus, dass die hohe Biodiversität im Steinbruch im Wesentlichen auf die Anwesenheit von vielen Amphibien- und Reptilienarten zurückzuführen ist. Daraufhin haben sie eine Liste an Empfehlungen zur Wiederherstellung des Geländes entwickelt.

Sieger in der Kategorie “Biodiversität und Bildung”

„Die Jugend blickt auf die Natur im Steinbruch” von Diana Prischepenko, Russland

Das Hauptziel des Projekts war es, durch Umweltbildung und eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit die Jugend für die Natur im Steinbruch zu sensibilisieren. Die Gemeinde war aktiv am Forschungsvorhaben und bei der Entwicklung eines Brettspiels rund um das Thema Ökologie beteiligt.

Sieger in der Kategorie “Innovation und Biodiversität”

"Der Einsatz von Wurmkompost zur Behandlung des Oberbodens, um biologische Vielfalt wieder herzustellen" von Kwasi Boadu Ntiamoah, Ghana

Dieses Projekt zielt auf die Umwandlung von organischen Lebensmittelabfällen - durch Wurmkompostierung - in Kompost. Mit dem Kompost soll die Fruchtbarkeit des Oberbodens im Steinbruch wieder hergestellt und die biologische Vielfalt gefördert werden.

Sieger in der Kategorie “Steigerung der Biodiversität” (zwei Projekte ausgezeichnet)

"Erforschung der biologischen Vielfalt an den Tovacov Seen" von Jan Ševčík, Tschechische Republik

Die Tovacov Seen bieten Lebensraum für viele (geschützte) Pflanzen- und Tierarten. Zur Verbesserung der Funktion und Qualität dieser Biotope, und um ihren aktuellen biologischen Wert zu erhöhen, wurde ein Paket von 17 Handlungsempfehlungen entwickelt.

“Möglichkeiten zur Verbesserung der biologischen Vielfalt in der Waldbodenflora im Umkreis des Steinbruchs Whatley“ von David Watson, Bath Spa Universität, Großbritannien.

Dieses Projekt untersucht die Möglichkeiten zur Verbesserung der Waldbodenflora bei Wiederaufforstungsprojekten im Whatley Steinbruch, um deren Wert für die Biodiversität zu verbessern.

Sieger in der Kategorie “Sensibilisierung der Öffentlichkeit”

“Leitlinien für die Einbindung von Standortgemeinden” von Sophie Malkin, Australien

Basierend auf erfolgreichen internationalen Beispielen und Instrumenten bietet dieses Projekt den Verantwortlichen im Steinbruch eine praktische und flexible „Schritt-für-Schritt“-Anleitung für die Einbindung der lokalen Gemeinschaft.  

Sieger in der Kategorie “Schülerprojekt”

“Gestaltung und Entwicklung geeigneter Laichgewässer zum Schutz heimischer Amphibien” von Jürgen Reusch, Gymnasium Jessen, Deutschland

Das Projekt untersucht die potenziellen Laichgewässer zum Schutz heimischer Amphibien in der Kiesgrube Steinsdorf. Dabei verbindet es Anforderungen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt mit den Rekultivierungszielen.


Über HeidelbergCement

HeidelbergCement ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und mit führenden Positionen im Zement, Beton und weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 51.000 Mitarbeiter an 2.500 Standorten in mehr als 40 Ländern.

Heidelberg, 10. Dezember 2014

 

Website Quarry Life Award

Andreas Schaller

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