23. März 2006

HeidelbergCement – Geschäftsbericht 2005

– Auszug –

HeidelbergCement wieder auf Wachstumskurs

  • Umsatz steigt auf 7,8 Mrd EUR
  • Anstieg bei operativem Cashflow und operativem Ergebnis um 23,5 % bzw. 37,4 %
  • Erste Erfolge bei Effizienzsteigerung und Kostensenkung
  • Eigenkapitalbasis gestärkt
  • Portfolio durch zielgerichtete Akquisitionen weiterentwickelt
  • Umsatz auf 7,8 Mrd EUR gestiegen

Der Konzernumsatz ist im Geschäftsjahr 2005 um 12,6 % auf 7.803 (i.V.: 6.929) Mio EUR gestiegen. Unser operatives Wachstum um insgesamt 587 Mio EUR erzielten wir insbesondere in Nordamerika, Zentraleuropa-Ost, Afrika-Asien-Türkei und in Nordeuropa. Weitere wesentliche Einflussgrößen waren Neukonsolidierungen mit einem Plus von 262 Mio EUR.

HeidelbergCement hat mit erheblichen Anstrengungen die Trendwende geschafft. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Scheifele: „Wir haben vieles angepackt und erfolgreich umgesetzt. Durch umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen mit Schwerpunkt in Europa, organisatorische Neuaufstellung und signifikante Kosteneinsparungen positionierten wir HeidelbergCement noch näher am Markt“.

Unterschiedliche Geschäftsentwicklung in den Regionen

In Zentraleuropa-West hat die Baukonjunktur einen weiteren Tiefstand erreicht. Der Umsatz erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund der Neukonsolidierung von Teutonia Zementwerk AG um 8,7 % auf 920 (i.V.: 846) Mio EUR. Der Anstieg beim operativen Ergebnis auf 67 (i.V.: 43) Mio EUR ist auf Verbesserungen in den Bereichen Zement und Kalksandstein zurückzuführen. In Westeuropa sind die Restrukturierungsmaßnahmen im Zementbereich angelaufen. Der Umsatzrückgang um 3,1 % auf 900 (i.V.: 929) Mio EUR wurde durch anhaltenden Importdruck beeinflusst. Das operative Ergebnis ist auf 65 (i.V.: 83) Mio EUR gesunken.

Dank positiver Rahmenbedingungen entwickelte sich Nordeuropa sehr erfreulich. Der Umsatz nahm deutlich um 11,6 % auf 799 (i.V.: 716) Mio EUR zu. Der kräftige Zuwachs beim operativen Ergebnis auf 66 (i.V.: 34) Mio EUR wurde zum Teil durch den gestiegenen Inlandsabsatz verursacht. Die meisten Länder der Region Zentraleuropa-Ost verzeichneten ein starkes Wachstum der Gesamtwirtschaft und der Bauaktivitäten. Konsolidierungs- und Währungseffekte haben den Umsatzanstieg um 29,2 % auf 849 (i.V.: 657) Mio EUR unterstützt. Das operative Ergebnis verbesserte sich deutlich auf 188 (i.V. 135) Mio EUR. Für Nordamerika war 2005 ein Rekordjahr. Der Umsatz nahm um 26,1 % auf 2.142 (i.V. 1.699) Mio EUR zu. Ein Spitzenwert wurde auch beim operativen Ergebnis mit 369 (i.V.: 230) Mio EUR erreicht. In der zusammengefassten Wachstumsregion Afrika-Asien-Türkei stieg der Umsatz um 4,9 % auf 1.057 (i.V. 1.007) Mio EUR. Das operative Ergebnis erreichte 158 (i.V.: 119) Mio EUR. Die Märkte von maxit Group haben sich mit Ausnahme von Deutschland im Jahr 2005 positiv entwickelt. Der Umsatz stieg um 6,1 % auf 1.118 (i.V.: 1.053) Mio EUR. Das operative Ergebnis blieb mit 88 Mio EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Der Umsatzzuwachs im Bereich Konzernservice um 14,5 % auf 578 (i.V.: 505) Mio EUR beruht hauptsächlich auf gestiegenen Frachtraten. Das operative Ergebnis erhöhte sich auf 10 (i.V.: 2) Mio EUR.

Ausblick 2006

Die Rahmenbedingungen werden für 2006/2007 weitgehend positiv eingeschätzt. Risiken bestehen in der weiteren Entwicklung der Energiepreise.

Die verbesserte Positionierung von HeidelbergCement lässt weitere spürbare Absatz- und Umsatzsteigerungen erwarten. Die Auswirkungen der Umstrukturierung dürften sich im Ergebnis niederschlagen. Die Effizienzsteigerung wird abermals eine unserer Kernaufgaben sein.

HeidelbergCement will auch künftig sein internationales Geschäftsportfolio weiterentwickeln. Dr. Bernd Scheifele: „Durch eine zielgerichtete geografische Diversifikation in schnell wachsenden Märkten und verstärkte vertikale Integration in reifen Märkten wollen wir auch zukünftig an der Entwicklung des weltweiten Baustoffmarktes überproportional partizipieren“.

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Andreas Schaller

Konzernsprecher, Director Group Communication & Investor Relations
Tel.: 
+49 6221 481 13249
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HeidelbergCement AG
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