23. Mai 2006

HeidelbergCement investiert in Georgien

HeidelbergCement hat eine Beteiligung von 51 % an dem georgischen Zementhersteller Kartuli Tsementi erworben und investiert damit erstmals in der Kaukasus-Region. Das Unternehmen betreibt in Rustawi, 50 km südöstlich der Landeshauptstadt Tiflis, ein Zementmahlwerk mit einer Kapazität von 100.000 t pro Jahr. HeidelbergCement plant, die Produktionskapazität des Werks bis Anfang 2008 auf 500.000 t zu erhöhen; zu einem späteren Zeitpunkt ist die Erweiterung auf bis zu 1 Mio t vorgesehen.

Georgien ist ein strategisch günstig gelegenes Land mit großem Wachstumspotenzial. Es profitiert vom Transport von Öl aus dem benachbarten Aserbeidschan und ist ein Transitland für den Warenverkehr zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Daher werden ein kräftiges Wirtschaftswachstum, hohe Investitionen für den Ausbau der Infrastruktur und eine deutliche Zunahme des Zementverbrauchs erwartet. Zusammen mit Aserbeidschan beläuft sich das Volumen des Kaukasus-Zementmarktes mit seinen 13 Mio Einwohnern auf gegenwärtig 3,3 Mio t; bis 2010 soll der Zementverbrauch auf 5 Mio t anwachsen.

"Wir wollen vom Wachstumspotenzial des kaukasischen Marktes profitieren und verfolgen mit diesem Engagement konsequent unsere Wachstumsstrategie, in den Ländern Osteuropas und Zentralasiens weiter zu expandieren und eine starke Marktstellung aufzubauen“, erklärte Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Der Markteintritt in Georgien ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Aufbau eines Netzwerkes in dieser Region.“ Zuletzt hatte HeidelbergCement im November bzw. Dezember 2005 die Zementunternehmen Buchtarma Cement in Kasachstan und Donzement in der Ukraine erworben.

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Andreas Schaller

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