23. November 2006

HeidelbergCement erweitert Netzwerk in Kaukasus-Region und am Kaspischen Meer

  • Mehrheitsbeteiligung in Georgien
  • Werksneubau in West-Kasachstan

HeidelbergCement hat einen Vertrag zum Erwerb eines Anteils von 75 % an dem georgischen Zementunternehmen Saqcementi unterzeichnet. Das Unternehmen ist der größte Zementhersteller in der Kaukasus-Region und betreibt zwei Zementwerke in der Nähe der Hauptstadt Tiflis. Die im Nassverfahren produzierenden Werke sind in einem guten technischen Zustand. Sie verfügen über eine Gesamtkapazität von 1,6 Mio t Zement. Saqcementi ist mit einem Anteil von rund 60 % Marktführer in Georgien, beliefert zusätzlich das benachbarte Aserbaidschan (Marktanteil rund 20 %) sowie Armenien. Diese Akquisition ist eine optimale Ergänzung zu unserer Beteiligung an Kartuli Cementi, die wir im Mai dieses Jahres erworben haben.

Im Westen Kasachstans plant HeidelbergCement mit Unterstützung der kasachischen Regierung den Bau eines neuen Zementwerks mit einer Kapazität von 2 Mio t. Das Werk wird die boomende Region am Kaspischen Meer sowie angrenzenden Märkte in Usbekistan, Turkmenistan und Aserbaidschan beliefern. In diesen Ländern herrscht ein erhebliches Zementdefizit. Außerdem wird die neue Produktionsstätte unser Werk im Osten Kasachstans, das bisher beträchtliche Mengen über eine Distanz von mehr als 3.000 km in den Westen des Landes lieferte, entlasten.

Die Standorte von HeidelbergCement in der Ukraine – insbesondere Doncement -, in Georgien und das neue Werk in West-Kasachstan bilden ein leistungsstarkes Netzwerk zur Belieferung der Märkte rund um das Kaspische Meer. In dieser Region wird aufgrund großer Öl- und Gasvorkommen ein kräftiges Wirtschaftswachstum, hohe Investitionen für den Ausbau der Infrastruktur und eine deutliche Zunahme des Zementverbrauchs erwartet.

"Wir wollen vom Wachstumspotenzial dieser schnell wachsenden Märkte profitieren und eine starke Marktstellung aufbauen“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Die Expansion in Georgien und Kasachstan sind weitere wichtige Schritte zum Ausbau unseres gesamten Netzwerks in Osteuropa und Zentralasiens.“

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Andreas Schaller

Konzernsprecher, Director Group Communication & Investor Relations
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