2. März 2007

HeidelbergCement plant Verkauf von Vicat-Beteiligung

HeidelbergCement beabsichtigt, sich im Wege eines öffentlichen Verkaufsangebots in Frankreich und einer Privatplatzierung in weiteren Regionen von seinem 35%igen Aktienpaket an der französischen Vicat-Gruppe zu trennen. Die Banken BNP Paribas und Calyon werden als Joint Bookrunners und Joint Lead Managers diese geplante Platzierung begleiten. Der Abschluss ist – abhängig von der Entwicklung der Marktkonditionen - für das zweite Quartal 2007 vorgesehen. Die Familienholdings und die Gesellschaft haben uns ihre Absicht mitgeteilt, bis zu einem Drittel der angebotenen Aktien zu erwerben. Das Aktienpaket hat bei einem derzeitigen Aktienkurs einen Wert von knapp 1,4 Mrd. Euro. Mit dem erwarteten Verkaufserlös sollen die Refinanzierung der HeidelbergCement Gruppe weiter vorangetrieben und Investitionsprojekte finanziert werden.

„Wir wollen die freiwerdenden Mittel zielgerichtet einsetzen“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. Im Rahmen der strategischen Neuorientierung verstärkt HeidelbergCement seine Marktposition im Zementbereich in Wachstumsmärkten. „Auch wollen wir den Ausbau der vertikalen Integration in reifen Märkten konsequent vorantreiben“, so Dr. Scheifele.

„HeidelbergCement ist dem mehrheitlich in Familienbesitz befindlichen Unternehmen in langjähriger Partnerschaft verbunden. Nach dem Einstieg im Jahre 1968 haben wir unsere Beteiligung an Vicat in zwei Schritten auf 35 % erhöht. Aufgrund der guten Zusammenarbeit in diesem langen Zeitraum ist uns dieser Schritt nicht leicht gefallen. Mit der Vicat Gruppe und insbesondere der Familie Merceron-Vicat werden wir auch nach der Veräußerung unserer Beteiligung in freundschaftlicher Beziehung verbunden bleiben.“

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Andreas Schaller

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