22. März 2007

HeidelbergCement präsentiert Erfolgsbilanz

  • Umsatz (+18,3 %), operativer Cashflow (+ 31,1 %) und operatives Ergebnis (+ 44,6 %) steigen auf Rekordhöhe
  • Deutlicher Ergebnisbeitrag durch konsequente Umsetzung von „win“
  • Nettoumsatzrendite auf 11,1 % gestiegen
  • Dividendenerhöhung auf 1,25 EUR je Aktie vorgeschlagen
  • Ausblick: Spürbares Wachstum durch erweiterte Präsenz und zielgerichtete Akquisitionen

Rekordzahlen bei Umsatz und Ertrag

HeidelbergCement erreichte in allen Konzerngebieten im Jahr 2006 ein profitables Wachstum. Der Umsatz erhöhte sich insgesamt auf 9,2 (i.V.: 7,8) Mrd EUR und das operative Ergebnis auf 1,5 (i.V.: 1,0 )Mrd. EUR. Die spürbare Ergebnisverbesserung ist neben der günstigen Marktentwicklung auf die deutliche Steigerung der Kosteneffizienz zurückzuführen. Der Jahresüberschuss wurde mit einem Anstieg auf über 1 (i.V.: 0,5) Mrd EUR mehr als verdoppelt und die Umsatzrendite auf 11,1 % gesteigert. Eine weitere wichtige Kennzahl – das Ergebnis je Aktie – stieg von 3,74 EUR auf 8,22 EUR. „Damit haben wir unser zu Beginn des Jahres 2005 formuliertes Ziel, eine branchenübliche Rendite zu erwirtschaften erreicht“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement.

Profitables Wachstum in allen Konzerngebieten

Der Zement- und Klinkerabsatz erhöhte sich insgesamt auf knapp 80 (i.V.: 68) Mio t. Deutliche Zuwachsraten wurden auch in den anderen Geschäftsbereichen erzielt: Der Absatz von Transportbeton stieg auf 31 (i.V.: 28) Mio cbm und von Zuschlagstoffen auf 104 (i.V.: 92) Mio t. Zu der dynamischen Entwicklung haben alle Konzerngebiete beigetragen.

In Europa-Zentralasien erhöhte sich der Umsatz um 22,7 % auf 4,2 (i.V.: 3,4) Mrd EUR. Deutliche Zuwächse wurden in Osteuropa und zweistellige Steigerungsraten erstmals auch wieder in Deutschland erreicht. Noch stärker verbesserte sich das operative Ergebnis mit einer Zunahme um 67,9 % auf 648 (i.V.: 385) Mio EUR. Die deutlich gestiegene Ergebnisqualität ist vor allem auf die konsequente Umsetzung unseres Effizienzsteigerungsprogramms „win“ zurückzuführen.

In Nordamerika stieg der Umsatz um 14,2 % auf 2,4 (i.V.: 2,1) Mrd EUR. Aufgrund erheblicher Kosteneinsparungen verbesserte sich das operative Ergebnis noch stärker um 29,5 % auf 477 (i.V.: 369) Mio EUR.

Das zusammengefasste Konzerngebiet Asien-Afrika- Mittelmeerraum verzeichnete insgesamt ein kräftiges Wachstum, das durch Akquisitionen noch verstärkt wurde. Der Umsatz übertraf mit 1,3 (i.V.: 1,1) Mrd EUR den Vorjahreswert um 23,2 %. Das operative Ergebnis stieg in gleicher Größenordnung auf 194 (i.V.: 158) Mio EUR.

maxit Group konnte bei breiter Nachfrageverbesserung den Umsatz um 10,6 % auf 1,2 (i.V.: 1,1) Mrd. EUR erhöhen. Aufgrund verbesserter Kosteneffizienz und erfolgreicher Restrukturierung in Deutschland nahm das operative Ergebnis um 42,2 % auf 125 (i.V.: 88) Mio EUR zu.

Umsatz und operatives Ergebnis im Konzernservice stiegen um 11,1 % auf 642 (i.V.: 578) Mio EUR bzw. um 47,4 % auf 15 (i.V.: 10) Mio EUR.

Investitionen stabil

Die Sach- und Finanzanlageinvestitionen lagen 2006 mit 933 (i.V.: 934) Mio EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Die größten Investitionen in Sachanlagen betrafen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in unseren Zementwerken in Estland, Rumänien, der Ukraine und im amerikanischen Leeds, den Werksneubau in China sowie Kapazitätserhöhungen in Indonesien und der Türkei. In den Finanzanlage-investitionen sind im Wesentlichen unser Engagement in Indien, die Erweiterung in der Ukraine sowie der Erwerb der dänischen Dansk Leca enthalten.

Nachhaltige Entwicklung

HeidelbergCement hat die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens als strategisches Ziel definiert. Als zentrales Umweltthema steht der Klimaschutz mit der Verpflichtung, die spezifischen CO2-Emissionen bis 2010 gegenüber 1990 um 15 % zu senken, im Mittelpunkt. Im Jahr 2006 haben wir bereits eine Reduktion um 13 % erreicht. Ein Schwerpunkt umweltbewussten Handelns ist der Ersatz fossiler durch sekundäre Brennstoffe. Konzernweit stieg die Substitutionsrate auf 17 %; in Europa entfallen mehr als ein Drittel der Wärmeenergie auf alternative Brennstoffe wie Altreifen, Kunststoffe sowie zunehmend Biomasse. „Auf diesem für die Senkung von Energiekosten und CO2-Emissionen wichtigen Gebiet sind wir das führende Unternehmen unserer Branche“, erklärt Dr. Scheifele. „Energieeffizienz ist für uns eine Frage der Zukunftsfähigkeit.“

Ausblick: Spürbares Wachstum im laufenden Jahr

HeidelbergCement geht in den Märkten in Osteuropa, Zentralasien, Asien und Afrika von weiterhin lebhaftem Wachstum in der Bauwirtschaft aus. Nach erfreulichem Auftakt zu Jahresbeginn 2007 wird für das Gesamtjahr auch in den reifen Märkten Europas von einer positiven Tendenz ausgegangen. Für Nordamerika erwartet das Unternehmen eine stabile Entwicklung auf hohem Niveau. Zusammenfassend Dr. Scheifele: „Wir setzen im Jahr 2007 auf internes Wachstum, strategische Akquisitionen, Kostenführerschaft und den Ausbau der Kundenorientierung. Vor diesem Hintergrund haben wir uns ehrgeizige Ziele vorgenommen und wollen bei Umsatz und Ergebnis nochmals deutlich zulegen.“

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Andreas Schaller

Konzernsprecher, Director Group Communication & Investor Relations
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HeidelbergCement AG
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