15. Februar 2008

HeidelbergCement setzt Schwerpunkte bei biologischer Vielfalt

Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung sind Säulen der Unternehmensstrategie von HeidelbergCement, einem der größten Baustoffproduzenten der Welt mit 70.000 Mitarbeitern und über 2.800 Standorten auf vier Kontinenten.

Energie- und Klimaschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie der Schutz der biologischen Vielfalt sind die Schwerpunkte unseres Nachhaltigkeitsprogramms.

„Renaturierte Steinbrüche und Kiesgruben bieten Rückzugsgebiete für seltene Tier- und Pflanzenarten. Das Ziel, die biologische Vielfalt zu erhalten, ist in unser Umweltmanagementsystem integriert und wird systematisch verfolgt“, erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement, anlässlich der Vorstellung der „Business & Biodiversity“ Initiative durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei der Bundespressekonferenz in Berlin.

Konkrete Umsetzung von Biodiversität bei HeidelbergCement

Bei der Rohstoffgewinnung greifen wir in Natur und Landschaft ein. Wir sind Landnutzer und setzen auf das Miteinander mit den Naturschützern. Pro Jahr werden von HeidelbergCement 130 Mio t natürliche Rohstoffe für die Zementherstellung abgebaut und mehr als 350 Mio t Sand und Kies als Zuschlagstoffe u.a. für die Betonherstellung und den Straßenbau gewonnen. Nach Beendigung des Abbaus werden die Flächen der Natur zurückgegeben.

„Wir wollen unsere großen Chancen nutzen, die Artenvielfalt zu erhöhen. Die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Naturschutz ist uns hierbei sehr wichtig“, erklärt Dr. Bernd Scheifele. „Für die Umsetzung im Unternehmen wird ein internationales Team unter der Leitung eines Biologen installiert. Eine Konzernrichtlinie für Rekultivierung und Biodiversität wird erarbeitet und bei Pilotprojekten eingesetzt.“

Mit der Unterzeichnung der „Leadership Erklärung“ im Vorfeld der 9. UN-Konferenz der internationalen Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt will HeidelbergCement sein Engagement für die Umsetzung des Übereinkommens über die „Biologische Vielfalt“ dokumentieren und eine Vorreiterrolle übernehmen.

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