20. Mai 2008

HeidelbergCement: Dem Artenschutz verpflichtet

In Bonn hat die UN-Konferenz der internationalen Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt begonnen. Bis zum 30. Mai wird die Weltgemeinschaft unter deutschem Vorsitz Maßnahmen gegen die anhaltende Naturzerstörung beraten. Ein wichtiger Partner für die Wahrung der natürlichen Lebensgrundlagen für künftige Generationen ist die Wirtschaft.

HeidelbergCement, einer der größten Baustoffproduzenten der Welt mit rund 68.000 Mitarbeitern an 2.800 Standorten auf fünf Kontinenten, ist als Partner der „Business and Biodiversity“ Initiative in Bonn vertreten. In einer gemeinsamen „Leadership Erklärung“ der Initiative verpflichteten sich die teilnehmenden Unternehmen zu weit reichenden Aktivitäten, um dem Schutz der biologischen Vielfalt in ihrer Unternehmenspolitik einen besonderen Stellenwert zu geben. Auch HeidelbergCement hat sein Engagement für die Umsetzung des Übereinkommens über die „Biologische Vielfalt“ bereits dokumentiert und eine Vorreiterrolle innerhalb der Branche übernommen. Unter dem Motto "Biodiversity In Good Company" stellen sie sich in Bonn gemeinsam der Weltöffentlichkeit vor.

„Wir wollen unsere großen Chancen nutzen, die Artenvielfalt zu erhöhen. Als Partner der „Business and Biodiversity“ Initiative haben wir nun in Bonn die Möglichkeit, unser Engagement vor einem internationalen Publikum zu präsentieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Scheifele. „Für die Umsetzung im Unternehmen wird ein internationales Team unter der Leitung eines Biologen installiert. Eine Konzernrichtlinie für Rekultivierung und Biodiversität wird erarbeitet und bei Pilotprojekten eingesetzt.“

Arten- und Naturschutz bei HeidelbergCement

Natürliche Ressourcen, die zur Herstellung von Baustoffen benötigt werden, bilden die Grundlagen des Unternehmens. Diese zu schützen sichert langfristig die Existenzgrundlage von HeidelbergCement sowie die künftiger Generationen.

Der Verbrauch natürlicher Ressourcen wird generell durch effiziente Produktionstechnik und Nutzung alternativer Rohstoffe kontinuierlich verringert. Das Unternehmen setzt hierfür zunehmend Nebenprodukte aus anderen Industrien ein wie z.B. Hüttensand oder Flugasche.

Bei der Rohstoffgewinnung haben umweltschonende Abbauverfahren sowie die sich anschließende Renaturierungs- und Rekultivierungsmaßnahmen der Abbauflächen höchste Priorität. Bereits bei der Auswahl der Flächen plant HeidelbergCement anspruchsvolle Konzepte für den Abbau und die Folgenutzung – oft in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern von Universitäten und Naturschutzverbänden. Die Flächen werden entweder als Nutzfläche für die Land- oder Forstwirtschaft hergerichtet oder – was immer mehr an Bedeutung gewinnt – im Anschluss an Renaturierungsmaßnahmen der Natur zurückgegeben. Die Steinbrüche und Kiesgruben sind eine Bereicherung für die Landschaft und schaffen Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, die aus den modernen Agrarlandschaften zunehmend verdrängt werden.

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Andreas Schaller

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