24. September 2008

HeidelbergCement investiert weiter in Russland

Mitte September hat HeidelbergCement 75,1 % der Anteile am russischen Unternehmen OAO Voronezh Rudoupravlenie übernommen. Das Unternehmen baut im Steinbruch Strelitsa, 10 km vor den Toren der Stadt Woronesch, im Tagebau jährlich rund 550.000 Tonnen Ton und 250.000 Tonnen Quarzsand ab. Mit rund einer Million Einwohnern liegt Woronesch mit ausgezeichneter Anbindung an das Straßen- und Schienennetz sowie an Wasserwege im Südwesten Russlands. Der Steinbruch Strelitsa liegt außerdem strategisch günstig für die Aktivitäten von HeidelbergCement zwischen dem im Bau befindlichen neuen Zementwerk in der Region Tula und dem ukrainischen Werk Doncement.

„Mit den Rohstoffen aus dem Steinbruch Strelitsa“, so Andreas Kern, verantwortlicher Vorstand für Zentraleuropa-Zentralasien, „versorgen wir die boomende Region Woronesch. Im nächsten Schritt wird HeidelbergCement in der Region ein neues, modernes Zementwerk mit einer Jahreskapazität von 1,2 Mio Tonnen errichten.“

HeidelbergCement betreibt bisher in Russland ein Zementwerk sowie einen Importterminal bei St. Petersburg und stellt dort auch Transportbeton her. Anfang September wurde ein weiterer Zementterminal in Kaliningrad in Betrieb genommen. Mit dem Bau eines Zementwerks in der Region Tula (ca. 130 km südlich von Moskau) wird das Unternehmen seine Produktionskapazität bis Ende nächsten Jahres um weitere 2 Mio Tonnen erhöhen. In Tula werden außerdem Sand und Kies gefördert.


HeidelbergCement ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und mit führenden Positionen im Zement, Beton und weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 65.000 Mitarbeiter an 2.700 Standorten in 50 Ländern.

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Andreas Schaller

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