30. Juli 2009

HeidelbergCement verkauft seine Aktivitäten in Israel

Im Rahmen seines angekündigten Desinvestitionsprogramms veräußert HeidelbergCement seine Aktivitäten in Israel. Das Unternehmen betreibt dort Transportbeton-, Zuschlagstoff- und Asphaltproduktionsstätten.

Die Vereinbarung über den Verkauf der Unternehmensanteile wurde zwischen HeidelbergCement und Mashav Initiating and Development Ltd getroffen. Mashav ist ein Unternehmen von CLAL Industries and Investments Ltd, die ihrerseits zur IDB Group gehört, einer der größten staatlichen Holdinggesellschaften Israels.

Die Verkaufsvereinbarung umfasst einen Gesamtwert von rund 120 Mio EUR. Der genaue Verkaufpreis wird auf Basis der Nettofinanzposition zum Zeitpunkt des Closings ermittelt.

“Der Erlös aus dem Verkauf wird zum Abbau der Schulden von HeidelbergCement beitragen”, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Scheifele. “HeidelbergCement wird auch künftig sein Programm zur Veräußerung nicht-strategischer Geschäftseinheiten konsequent verfolgen, um seine Schulden weiter zu verringern.”

Da der Verkauf von den Kartellbehörden genehmigt werden muss, wird das Closing für Ende dieses Jahres erwartet.

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Andreas Schaller

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