19. Mai 2010

HeidelbergCement wird gemeinsam mit IFC die Zementkapazitäten in Afrika südlich der Sahara ausbauen

HeidelbergCement und IFC, ein Mitglied der Weltbank-Gruppe, haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um den Ausbau der Infrastruktur in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara durch die Erhöhung des örtlichen Zementangebots voranzutreiben. IFC und dessen Finanzpartner werden eine Minderheitsbeteiligung am Afrikageschäft von HeidelbergCement erwerben und dafür bis zu 180 Mio USD einbringen. HeidelbergCement hat sich im Gegenzug verpflichtet, diese Mittel in den Ausbau der Zementkapazitäten in den Ländern südlich der Sahara, die von der International Development Association (IDA) unterstützt werden, zu investieren.

„Wir sind sehr glücklich über die Partnerschaft mit IFC, von der alle Seiten profitieren,“ erklärt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Durch die Zusammenarbeit mit IFC sichert sich HeidelbergCement eine attraktive Eigenkapitalfinanzierung für den Ausbau der Zementkapazitäten in Afrika. In diese Partnerschaft werden wir unsere langjährige internationale Erfahrung bei der Baustoffproduktion einbringen sowie unsere hohen Standards in den Bereichen Unternehmensführung, Ethik und Umweltschutz. Das Investitionsprogramm wird die Entwicklung der lokalen Infrastruktur und den Bau von Wohnungen fördern, neue Arbeitsplätze schaffen und die Umweltstandards verbessern.“

Dimitris Tsitsiragos, IFC Director for Global Manufacturing and Services, sagt: „Mit der Unterstürzung der strategischen Expansion von HeidelbergCement durch IFC wird die lokale Zementproduktion in der Region erhöht und die Entwicklung der Infrastruktur gefördert. Darüber hinaus werden die Produktionsstandards verbessert und neue Arbeitsplätze geschaffen.“

IFC und dessen Finanzpartner, zu denen auch Proparco gehört, werden Eigenkapital durch eine Kapitalerhöhung bei Scancem International ANS, einer Tochtergesellschaft von HeidelbergCement, die die Aktivitäten des Konzerns in Afrika betreibt, einbringen. Diese Kapitaleinlage wird sich zunächst auf 60 Mio USD belaufen und kann auf bis zu180 Mio USD erhöht werden. HeidelbergCement wird mit diesen Finanzmitteln seine Betriebe in den IDA-Ländern südlich der Sahara erweitern. Ein Teil des Anfangskapitals wird zur Kapazitätserweiterung der Zementmühle in Liberia verwendet. Weitere geplante Projekte betreffen unter anderem den Bau und die Optimierung der Mühlen- und Ofenkapazitäten in Ghana, Togo und Gabun. Die Vorhaben sollen bis 2013 abgeschlossen sein.

Über HeidelbergCement

HeidelbergCement ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und mit führenden Positionen im Zement, Beton und weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 53.000 Mitarbeiter an 2.500 Standorten in mehr als 40 Ländern.

Über IFC

IFC, ein Mitglied der Weltbank-Gruppe, schafft Möglichkeiten für Menschen, der Armut zu entfliehen und ihre Lebensqualität zu verbessern. IFC fördert nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern durch Unterstützung der Privatwirtschaft, die Förderung von privaten Investitionen und die Beratung und Unterstürzung bei Risikominimierung von Wirtschaft und Regierungen. Die neuen Investitionen von IFC beliefen sich im Fiskaljahr 2009 auf 14,5 Mrd USD. Diese halfen mit, Kapital während der Finanzkrise in Entwicklungsländer zu leiten.

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Andreas Schaller

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