7. Februar 2013

HeidelbergCement berichtet vorläufige Zahlen für Q4 und Gesamtjahr 2012

Q4 2012:

  • Umsatz steigt auf 3,5 Mrd € (+6,5 % im Vergleich zu Q4 2011)
  • Operatives Ergebnis vor Abschreibungen um 8,2 % auf 691 Mio € gesteigert
  • Operative Marge auf 13,0 % verbessert (12,5 % in Vorjahresquartal)

Gesamtjahr 2012:

  • Umsatz steigt auf 14,0 Mrd € (+8,7 % im Vergleich zu 2011)
  • Operatives Ergebnis um 9,5 % auf 1,61 Mrd € erhöht
  • Trendwende: Operative Marge für das Gesamtjahr gesteigert
  • Margenerholung im Kerngeschäft Zement und Zuschlagstoffe setzt sich fort
  • Programm „FOX 2013“ übertrifft Erwartungen deutlich und erzielt 384 Mio € liquiditätswirksame Einsparungen (ursprüngliches Ziel: 200 Mio €)

Ausblick 2013:

  • Asien, Afrika, Nordamerika, Russland: Fortsetzung der positiven Entwicklung
  • Europa: Schwach mit Ausnahme von Deutschland und Skandinavien
  • Fokus auf Margenverbesserung bei Zement und Zuschlagstoffen
  • „FOX 2013“: Dreijahresziel auf 1,01 Mrd € erhöht (ursprünglich 600 Mio €)

HeidelbergCement hat heute vorläufige, nicht testierte Zahlen zu Absatz, Umsatz, operativem Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) und operativem Ergebnis (OI) für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2012 vorgelegt. Umsatz und operatives Ergebnis des Konzerns stiegen im Vergleich zum Vorjahr, im Einklang mit dem im Geschäftsbericht 2011 gegebenen Ausblick. Die Steigerungen spiegeln die anhaltend positive Entwicklung in den Wachstumsmärkten von HeidelbergCement sowie die sich fortsetzende Erholung in Nordamerika wider. In Europa waren Absatz und Ergebnis rückläufig, insbesondere aufgrund der staatlichen Haushaltsrestriktionen in einigen Ländern, die deutliche Kürzungen der Infrastrukturausgaben zur Folge hatten. Maßnahmen zur Senkung der Kosten und Erhöhung der Preise haben wesentlich zur Steigerung des operativen Konzernergebnisses vor und nach Abschreibungen beigetragen.

„Wir sind zufrieden, dass wir unser Ziel erreicht haben, Umsatz und operatives Ergebnis trotz der negativen Auswirkungen der Eurokrise auf viele Länder Europas deutlich zu steigern“, sagte Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „Einmal mehr konnten wir von unserer vorteilhaften geografischen Aufstellung in Wachstumsmärkten und der erfolgreichen Umsetzung unserer Programme zur Effizienzsteigerung und Margenverbesserung profitieren. Die Margen im Kerngeschäft Zement und Zuschlagstoffe haben sich weiter verbessert. Unsere Konzerngebiete in Asien, Afrika und Nordamerika haben insbesondere zu der positiven Margenentwicklung beigetragen.“

Vorläufige Konzernzahlen

Der Zementabsatz hat im Jahresvergleich leicht zugelegt, da die positive Absatzentwicklung in den Konzerngebieten Nordamerika, Asien-Pazifik und Afrika-Mittelmeerraum die Nachfrageschwäche in Europa mehr als ausgleichen konnte. Die Verkäufe von Zuschlagstoffen und Asphalt waren aufgrund nachlassender Infrastrukturinvestitionen in den USA, Großbritannien und einigen Ländern Osteuropas rückläufig. Umsatz und operatives Ergebnis des Konzerns konnten trotzdem im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, insbesondere aufgrund der erfolgreichen Umsetzung von Initiativen zu Kostensenkung und Effizienzverbesserung sowie von Preiserhöhungen. Die operative Marge verbesserte sich insbesondere dank der starken Entwicklung in den Konzerngebieten Asien-Pazifik, Afrika-Mittelmeerraum und Nordamerika. Das Programm „FOX 2013“ hat die Erwartungen deutlich übertroffen und im Jahr 2012 zu liquiditätswirksamen Einsparungen von 384 Mio € geführt.

Januar-DezemberOktober-Dezember
Mio €20112012%% l-f-l20112012%% l-f-l
Umsatz12.90214.0208,7%4,2%3.2823.4956,5%3,4%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD)2.3212.4776,7%2,8%6396918,2%4,2%
in % des Umsatzes18,0%17,7%19,5%19,8%
Operatives Ergebnis1.4741.6139,5%5,6%41045510,9%6,1%
in % des Umsatzes11,4%11,5%12,5%13,0%
Absatz (Mio t außer Beton)
Zement/Klinker/Hüttensand87,889,01,4%1,4%22,421,9-2,1%-2,1%
Zuschlagstoffe254,1243,0-4,4%-5,1%63,060,2-4,5%-5,7%
Transportbeton (Mio m³)39,139,10,0%0,0%9,910,11,8%2,4%
Asphalt9,58,6-9,8%-9,8%2,32,1-11,6%-11,6%
 

Umsatz und Ergebnis des Gesamtjahres 2012 wurden durch die Abschwächung des Euro gegenüber vielen anderen Währungen positiv beeinflusst. Hiervon betroffen waren hauptsächlich die Konzerngebiete West- und Nordeuropa, Nordamerika und Asien-Pazifik.

Unterstützt durch die Maßnahmen zur Margenverbesserung und dank einer anhaltend starken Entwicklung in den Konzerngebieten Asien-Pazifik, Nordamerika und Afrika-Mittelmeerraum haben Umsatz und operatives Ergebnis im vierten Quartal 2012 trotz rückläufiger Absatzzahlen weiter zugelegt.

Die Mitarbeiterzahl lag Ende des Jahres bei 51.966 (i.V.: 52.526). Die Abnahme um 560 Mitarbeiter resultiert im Wesentlichen aus zwei gegenläufigen Entwicklungen: Einerseits wurden rund 1.200 Stellen in Nordamerika, Großbritannien, Spanien und in einigen osteuropäischen Ländern im Zuge von Effizienzsteigerungen in Vertrieb und Verwaltung, Standortoptimierungen und Kapazitätsanpassungen abgebaut. Andererseits hat HeidelbergCement mehr als 600 neue Mitarbeiter in Wachstumsmärkten, wie Indien und Indonesien, eingestellt.

West- und Nordeuropa

Januar-DezemberOktober-Dezember
Mio €20112012%% l-f-l20112012%% l-f-l
Umsatz4.3184.201-2,7%-4,8%1.0561.038-1,6%-4,2%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD)734577-21,4%-23,5%1831956,2%2,6%
in % des Umsatzes17,0%13,7%17,4%18,6%
Operatives Ergebnis427290-32,1%-34,1%9411320,0%14,4%
Absatz (Mio t außer Beton)
Zement/Klinker/Hüttensand22,121,3-3,9%-3,9%5,55,2-4,5%-4,5%
Zuschlagstoffe79,172,2-8,7%-10,4%19,216,9-12,1%-14,0%
Transportbeton (Mio m³)13,813,2-4,6%-4,6%3,43,4-1,9%-1,9%
Asphalt3,62,8-24,2%-24,4%0,80,6-26,4%-26,4%

Die Geschäftsentwicklung in West- und Nordeuropa wurde 2012 nicht wie im Vorjahr von mildem Winterwetter zu Beginn und am Ende des Jahres unterstützt. Trotzdem blieb die Baustoffnachfrage in Deutschland und Nordeuropa stabil, angetrieben durch die positive wirtschaftliche Entwicklung in diesen Regionen. Dahingegen schwächten sich die Bauaktivitäten in Großbritannien und in den Niederlanden spürbar ab. Ursachen dafür waren die niedrigen Investitionen in Infrastruktur infolge der Haushaltskonsolidierung in Großbritannien und der Rückgang des privaten Wohnungsbaus in den Niederlanden nach dem Auslaufen privater Wohnbauförderungsprogramme. Absatz und Umsatz des Konzerngebiets waren daher trotz eines guten Ergebnisbeitrags von Nordeuropa insgesamt rückläufig. Der deutliche Rückgang des operativen Ergebnisses ist zur Hälfte durch positive Effekte im Vorjahr aus Pensionen begründet. Bereinigt um Effekte aus Emissionsrechten und Pensionen ist das operative Ergebnis vor Abschreibungen für das Gesamtjahr 2012 um 14 % und die OIBD-Marge um 1,6 Prozentpunkte gesunken, während die Entwicklung im vierten Quartal in etwa stabil war.

Osteuropa - Zentralasien

Januar-DezemberOktober-Dezember
Mio €20112012%% l-f-l20112012%% l-f-l
Umsatz1.3921.4353,1%2,8%323320-0,9%-4,2%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD)327317-3,1%-2,1%8181-0,2%-3,3%
in % des Umsatzes23,5%22,1%25,0%25,3%
Operatives Ergebnis217193-11,5%-10,2%4941-16,9%-20,2%
Absatz (Mio t außer Beton)
Zement/Klinker/Hüttensand17,417,2-1,0%-1,0%4,03,8-4,9%-4,9%
Zuschlagstoffe21,719,2-11,5%-11,5%5,65,0-11,4%-11,4%
Transportbeton (Mio m³)4,63,8-17,5%-17,5%1,21,0-18,9%-18,9%
Asphalt0,00,00,00,0

2012 war die Entwicklung in Osteuropa-Zentralasien zweigeteilt. Während sich der Absatz und die Preise für Zement in Russland und Zentralasien positiv entwickelten, war die Nachfrage nach Baustoffen in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik deutlich rückläufig. Ursachen für den Rückgang waren die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung in diesen Ländern sowie in Polen das Ende der Bauprojekte für die Fußballeuropameisterschaft. Insgesamt nahmen der Absatz von Zement leicht und der von Zuschlagstoffen und Transportbeton spürbar ab. Der Umsatz konnte dank der positiven Entwicklung in Russland, insbesondere aufgrund der neuen Kapazitäten im Großraum Moskau, und Zentralasien leicht gesteigert werden. Bereinigt um Effekte aus Emissionsrechten konnte das operative Ergebnis vor Abschreibungen trotz der Marktschwäche in einigen Ländern stabil gehalten werden.

Nordamerika

Januar-DezemberOktober-Dezember
Mio €20112012%% l-f-l20112012%% l-f-l
Umsatz3.0353.44113,4%4,5%7748368,0%4,8%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD)47357721,9%11,4%160125-22,2%-28,0%
in % des Umsatzes15,6%16,8%20,7%14,9%
Operatives Ergebnis23032742,0%28,1%10063-36,6%-43,3%
Absatz (Mio t außer Beton)
Zement/Klinker/Hüttensand10,611,710,1%10,1%2,72,95,3%5,3%
Zuschlagstoffe105,8104,5-1,2%-1,2%26,325,9-1,4%-1,4%
Transportbeton (Mio m³)5,76,16,9%6,7%1,41,44,9%10,4%
Asphalt3,53,4-1,9%-1,9%0,90,8-7,3%-7,3%

Im Konzerngebiet Nordamerika setzte sich die Erholung der Nachfrage nach Zement und Transportbeton im Jahr 2012 fort, angetrieben insbesondere durch Zuwächse im Wohnungsbau. Der Zementabsatz konnte sogar zweistellig zulegen. Der Absatz von Zuschlagstoffen und Asphalt war aufgrund der im Rahmen der Haushaltskonsolidierung eingeschränkten Infrastrukturinvestitionen leicht rückläufig.

Das Ergebnis im vierten Quartal wurde durch den Sturm Sandy und einen frühen Winterbeginn in Kanada beeinträchtigt. Das Vorjahresergebnis enthielt zudem einen positiven Beitrag in Höhe von 42 Mio € aus der Umstellung von Altersversorgungssystemen. Ohne Berücksichtigung der Pensionsumstellung ist das operative Ergebnis vor Abschreibungen im vierten Quartal um 6 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Asien-Pazifik

Januar-DezemberOktober-Dezember
Mio €20112012%% l-f-l20112012%% l-f-l
Umsatz2.9573.47717,6%12,3%82492912,8%9,4%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD)71188724,7%20,2%19325934,3%32,0%
in % des Umsatzes24,0%25,5%23,4%27,9%
Operatives Ergebnis56873228,9%24,8%15722039,7%38,4%
Absatz (Mio t außer Beton)
Zement/Klinker/Hüttensand28,830,03,9%3,9%8,17,9-2,9%-2,9%
Zuschlagstoffe37,137,0-0,5%-1,7%9,49,85,2%0,9%
Transportbeton (Mio m³)9,911,112,5%12,5%2,73,117,0%17,0%
Asphalt1,91,90,2%0,2%0,50,57,3%7,3%

Die Nachfrage nach unseren Produkten war im Konzerngebiet Asien-Pazifik weiterhin sehr stark, da die Bautätigkeit durch das Wirtschaftswachstum in der Region angetrieben wurde. In der Folge stieg der Umsatz für das gesamte Jahr und das vierte Quartal im zweistelligen Prozentbereich an. Das operative Ergebnis vor und nach Abschreibungen sowie die Margen konnten für das Gesamtjahr und das vierte Quartal 2012 deutlich gesteigert werden, insbesondere dank der starken Entwicklung in Indonesien, wo unsere Tochtergesellschaft Indocement ein Rekordergebnis erzielte. Im vierten Quartal war der Zementabsatz leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. Grund dafür war eine schwächere Nachfrage in China, auch aufgrund eines frühen Wintereinbruchs.

Afrika – Mittelmeerraum

Januar-DezemberOktober-Dezember
Mio €20112012%% l-f-l20112012%% l-f-l
Umsatz1.0231.13511,0%10,1%25528913,7%13,1%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD)16420324,1%24,3%345766,1%69,0%
in % des Umsatzes16,0%17,9%13,4%19,6%
Operatives Ergebnis12816629,0%29,9%254681,3%87,4%
Absatz (Mio t außer Beton)
Zement/Klinker/Hüttensand9,19,20,9%0,9%2,22,33,5%3,5%
Zuschlagstoffe14,213,7-3,6%-3,6%3,43,2-6,8%-6,8%
Transportbeton (Mio m³)5,14,9-3,5%-3,5%1,31,2-4,1%-4,1%
Asphalt0,50,51,7%1,7%0,20,1-18,7%-18,7%

Die positive Marktentwicklung in Afrika, insbesondere in unseren Kernmärkten Ghana und Tansania, hat sich auch 2012 fortgesetzt. Entsprechend konnten Umsatz und operatives Ergebnis im zweistelligen Prozentbereich gesteigert und damit ein neues Rekordergebnis erzielt werden. Der Absatz von Zuschlagstoffen war aufgrund der anhaltend schwachen Marktentwicklung in Spanien weiter rückläufig.

Ausblick 2013

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet in seiner Prognose vom Januar 2013, dass das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr leicht zulegt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Industriestaaten in Nordamerika und Europa ihre Bemühungen zur Lösung der Schuldenkrise und Konsolidierung der Haushalte unvermindert fortsetzen. Es bestehen weiterhin Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft aus der hohen Verschuldung der USA, der Euro-Schuldenkrise sowie kriegerischen Konflikten im Nahen Osten.

In Nordamerika erwartet HeidelbergCement eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung und damit eine weitere Zunahme der Nachfrage nach Baustoffen, insbesondere für den Wohnungsbau und von der Rohstoffindustrie. In Europa und Zentralasien wird mit einer zweigeteilten Entwicklung gerechnet. Während sich die Märkte in Deutschland, Nordeuropa, Russland und Zentralasien weiterhin stabil bis positiv entwickeln sollten, wird in den übrigen Regionen eine schwache Wirtschaftsentwicklung und Nachfrage nach Baustoffen erwartet. In den Märkten Asiens und Afrikas rechnet das Unternehmen unverändert mit einem anhaltenden Nachfragewachstum.

„In Anbetracht der anhaltend starken Wirtschaftsentwicklung in den Schwellenländern und der sich fortsetzenden Erholung in den USA blicken wir verhalten zuversichtlich in die Zukunft“, sagt Dr. Bernd Scheifele. „Die makroökonomischen Risiken haben sich zuletzt reduziert, bleiben jedoch bedeutsam. Die Notwendigkeit der Länder, ihre Schulden abzubauen, dürfte das Absatzwachstum in den reifen Märkten auf absehbare Zeit dämpfen. Darüber hinaus haben wir den Margenverlust infolge der über die letzten Jahre massiv gestiegenen Energiekosten noch nicht aufgeholt. Wir werden unsere Anstrengungen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung unvermindert fortsetzen und wo nötig weitere Kapazitätsanpassungen vornehmen.“

„Nachdem das „FOX 2013“-Programm unsere Erwartungen im Jahr 2012 deutlich übertroffen hat, haben wir das Dreijahresziel von ursprünglich 600 Mio € auf 1,01 Mrd € liquiditätswirksame Einsparungen angehoben. Preiserhöhungen werden 2013 besonders im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen. Dazu haben wir bereits letztes Jahr die Projekte „PERFORM“ für Zement in den USA und Europa und „CLIMB Commercial“ für Zuschlagstoffe gestartet, mit denen wir unsere Marge bis 2015 um 350 Mio € verbessern wollen. Die stetige Rückführung der Verschuldung mit dem Ziel, unsere Bonität in den Investment-Grade-Bereich zu verbessern, hat weiterhin höchste Priorität. Wir werden unsere erfolgreiche Strategie des gezielten Ausbaus unserer Zementkapazitäten in den Wachstumsmärkten Asiens, Afrikas und Osteuropas weiter fortsetzen. Durch die Inbetriebnahme weitere Produktionsanlagen in den nächsten Monaten werden wir 2013 über mehr als 5 Mio t zusätzliche Zementkapazitäten in Wachstumsmärkten verfügen.“

„Wir werden 2013 von zwei wesentlichen Faktoren profitieren“, sagt Dr. Bernd Scheifele. „Zum einen zahlt es sich jetzt aus, dass wir auch während der Krise kontinuierlich in neue Zementkapazitäten in stark wachsenden Schwellenländern investiert haben. Mittlerweile verfügen wir dort über eine starke Präsenz mit mehr als 60 % unserer weltweiten Zementkapazitäten. Zusätzlich profitieren wir von der starken Marktstellung und der fortschreitenden Erholung in unserem Konzerngebiet Nordamerika, das rund 25 % unseres Umsatzes ausmacht.“

Der vollständige Konzernabschluss von HeidelbergCement inklusive Unternehmensausblick wird am 14. März 2013 veröffentlicht.

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Andreas Schaller

Konzernsprecher, Director Group Communication & Investor Relations
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HeidelbergCement AG
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