18. Februar 2013

HeidelbergCement nimmt neue Zementkapazitäten in Zentralindien in Betrieb

HeidelbergCement hat den Ausbau seiner Zement- und Klinkerkapazitäten in Zentralindien erfolgreich abgeschlossen. Die Anlagen befinden sich im Distrikt Damoh (Narsingarh und Imlai), im Bundesstaat Madhya Pradesh, und in Jhansi, im Bundesstaat Uttar Pradesh. Erfolgreiche Testläufe wurden von November 2012 bis Januar 2013 durchgeführt und die Produktionskapazitäten wurden nun offiziell in Betrieb genommen. Die Investitionsausgaben für das gesamte Erweiterungsprojekt betragen 216 Mio €.

Mit der Erweiterung steigt die jährliche Klinkerkapazität des Werks Narsingarh von 1,2 Mio t auf 3,1 Mio t. Ein rund 20 km langes Förderband wurde für den Kalksteintransport vom Steinbruch zum Klinkerwerk Narsingarh gebaut; es ist eines der längsten Förderbänder in Indien.

Die Zementkapazität des Werks in Imlai wurde von 1 Mio t auf 2 Mio t erhöht und die des Werks Jhansi von 0,8 Mio t auf 2,7 Mio t. Der Klinker für beide Mahlwerke wird vom Werk Narsingarh geliefert.

HeidelbergCement India Limited, eine Tochtergesellschaft von HeidelbergCement, betreibt zwei integrierte Zement- und zwei Mahlwerke in Zentral-, West- und Südindien. Mit der Inbetriebnahme der erweiterten Anlagen steigt die Zementkapazität in Indien von 3,1 Mio t auf 6 Mio t.

„Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen in Zentralindien ist ein wesentlicher Meilenstein unserer Strategie, die Zementkapazitäten in den schnell wachsenden Märkten der Schwellenländer zu erweitern“ sagt Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. „In den letzten zwei Jahren ist die Zementnachfrage in Indien konstant um 6%-8% gestiegen und wir erwarten einen weiteren Anstieg in den kommenden Jahren. Wir gehen davon aus, dass die indische Regierung in den nächsten fünf Jahren 1 Billion US-Dollar in Infrastrukturprojekte investieren wird, die das Wachstum im Land weiter antreiben werden.“

Über HeidelbergCement

HeidelbergCement ist als Weltmarktführer im Zuschlagstoffbereich und mit führenden Positionen im Zement, Beton und in weiteren nachgelagerten Aktivitäten einer der größten Baustoffhersteller weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 52.000 Mitarbeiter an 2.500 Standorten in mehr als 40 Ländern.       

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