Quarry Life Award 2016

Mehr als 450 Projektideen zur Förderung der Artenvielfalt in Abbaustätten

Am 1. März 2016 endete die Bewerbungsfrist für den internationalen Quarry Life Award. Weltweit sind 454 Bewerbungen für den Forschungswettbewerb von HeidelbergCement eingegangen.

Schüler, Studenten, Forscher und Naturschutzorganisationen aus Europa, Afrika, Asien und Ozeanien waren aufgerufen, Projektideen zum Artenschutz und Management der Biodiversität für eine der 69 teilnehmenden Abbaustätten des Unternehmens einzureichen. 

Praktische Forschungsphase startete im April

Nationale Jurys hatten dann die Aufgabe, die fünf vielversprechendsten Projekte für jede der 19 Wettbewerbsregionen (insgesamt 22 Länder) auszuwählen. Diese starteten im April 2016 in die praktische Umsetzung. Bis Ende September führen die Kandidatenteams ihre Forschungsprojekte in den Steinbrüchen unseres Unternehmens durch, entwickeln ihre Ideen weiter und validieren sie. Fast 100 Projekte auf vier Kontinenten werden so in Angriff genommen. Sie alle wetteifern um die ersten Plätze im jeweiligen nationalen wie auch im internationalen Wettbewerb.

„Dieser Wettbewerb ist eine fantastische Möglichkeit für Studenten und Forscher, die Besonderheiten von Steinbrüchen besser kennen zu lernen und ihre Ideen zur Förderung der biologischen Vielfalt zu verwirklichen“, sagt  Daniel Gauthier, Vorstandsmitglied bei HeidelbergCement und Mitglied der internationalen Jury des Quarry Life Award. „Der Quarry Life Award bietet eine einzigartige Chance, für ein Abbaugebiet einen echten ökologischen und umweltpädagogischen Mehrwert zu erzielen. Für unser Unternehmen ist er ein weiteres Mittel, um die Artenvielfalt in unseren Abbaustätten zu fördern und bestehende Standards für das Biodiversitätsmanagement gemeinsam mit führenden Universitäten weiter zu entwickeln.“

Attraktive Preise für die Gewinner

In den nationalen Wettbewerben werden die besten Ideen im Herbst 2016 mit nationalen Preisen in Höhe von 1.500 Euro, 3.000 Euro und 5.000 Euro prämiert. Gleichzeitig bewertet eine internationale Jury die Projekte, um die Sieger im weltweiten Wettbewerb zu ermitteln. Die Jury vergibt 10.000 Euro an das beste Projekt jeder Kategorie:

  • Erforschung von Lebensräumen und Arten
  • Biodiversitätsmanagement
  • Bildung und Sensibilisierung
  • Über die Grenzen der Abbaustätte hinaus
  • Schüler-/Studentenprojekte

Schließlich wird das beste Gesamtprojekt mit dem Hauptpreis von 30.000 Euro bei der internationalen Preisverleihung im Dezember 2016 in Brüssel ausgezeichnet.  HeidelbergCement hat den Quarry Life Award 2012 gemeinsam mit seinen Ländergesellschaften ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Biodiversität in Abbaustätten weiter zu fördern und das Bewusstsein für den biologischen Wert von Abbaustätten zu erhöhen. Der globale Wettbewerb findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt.

Stefanie Kaufmann

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