Hanson schafft das größte Schilfgebiet Großbritanniens

Im Mai 2016 hat Hanson Aggregates weitere 96 Hektar des Steinbruchs Needingworth in Cambridgeshire an die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) übergeben. Das rekultivierte Land ist nun Teil des Ouse Fen Naturschutzgebiets, das sich damit über 218 Hektar erstreckt. Ouse Fen wird einmal das größte Schilfgebiet Großbritanniens sein und bietet Lebensräume für Rohrdommel, Rohrweihen, Otter und viele andere Tiere.

In den nächsten 15 Jahren wird Hanson schrittweise weitere kleine Land-Parzellen spenden, sobald dort die Sand- und Kiesgewinnung abgeschlossen ist. Die RSPB, die Partner der Naturschutzorganisation Birdlife International in Großbritannien ist, wird dieses Land verwalten und für den Naturschutz entwickeln. Wenn schließlich auch die letzte Parzelle des Abbaugebiets übergeben ist, wird das Naturschutzgebiet insgesamt 700 Hektar umfassen.

„Dieses Projekt zeigt, dass wir einen positiven Beitrag zu Landschaft, Lebensräumen und der Artenvielfalt in Großbritannien leisten können“, sagt Hanson UK Nachhaltigkeitsmanager Martin Crow. „Es verdeutlicht die enormen Vorteile, die aus einer solchen Zusammenarbeit entstehen und das Potenzial, das in einer verantwortlichen Gewinnung mineralischer Rohstoffe für die Umwelt steckt.“

Großbritanniens Aktionsplan zur Biodiversität gibt der Gestaltung neuer Feuchtgebiete „nationale Priorität“. Feuchtgebiete wie Ouse Fen sind nicht nur nötig, um bedrohte Tiere zu schützen. Sie dienen auch als Ausgleich für die infolge der Erosion zu erwartenden Verluste international bedeutender Küstenfeuchtgebiete.

Im Aktionsplan für Biodiversität von Hanson ist die Ausweitung dieser Lebensräume eines der wichtigsten Ziele. Der Naturschutz steht hierbei vor einer besonderen Herausforderung: Die Anlage eines auf Torf basierenden Moores gestaltet sich schwierig, denn es müssen Bedingungen hergestellt werden, unter denen sich über mehrere Jahrzehnte neuer Torf bilden kann. Rohstoffabbaugebiete, die unterhalb des natürlichen Wasserspiegels liegen, bieten hier vielleicht die einzige Chance, um langfristig Feuchtgebiete zu schaffen.

Stefanie Kaufmann

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