Nachhaltige Unternehmensführung

Nachhaltigkeitsstrategie und Handlungsfelder

Nachhaltige Unternehmensführung heißt für uns, unseren Anspruch der Gewinnerzielung stets an der Sicherung unserer Zukunftsfähigkeit zu messen. Wir achten die Auswirkungen unseres unternehmerischen Handelns auf Umwelt und Gesellschaft, übernehmen soziale und ökologische Verantwortung und minimieren damit die Risiken für unser Geschäft.

Unsere wichtigsten Handlungsfelder haben wir in den HeidelbergCement Sustainability Commitments 2030 zusammengefasst. Diese definieren die Schlüsselthemen und Grundsätze unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Grundsätze und Leitlinien

Die Internationalisierung unseres Unternehmens, die durch schnelles Wachstum und eine rasche geografische Ausdehnung geprägt ist, erfordert die Integration vieler verschiedener Kulturen. Um als Konzern weltweit erfolgreich zu sein, sind gemeinsame Wertesysteme erforderlich. So werden in der Corporate Mission unsere Unternehmenskultur und unsere unternehmerischen Wertvorstellungen in allgemeiner Form beschrieben. Unsere konzerneinheitlichen Führungsleitlinien bilden außerdem die Grundlage für eine gemeinsame Managementkultur.

Das Streben von HeidelbergCement nach hervorragender unternehmerischer Leistung sowie nach einer Spitzenposition unter den Besten unserer Branche erfordert auch eine Verankerung gesetzlich und ethisch korrekten Verhaltens. Der Verhaltenskodex beschreibt daher unsere Wertvorstellungen, die hohem ethischen und rechtlichen Standard entsprechen und für sämtliche Geschäftsaktivitäten gelten – von der strategischen Planung bis hin zum Tagesgeschäft.

Darüber hinaus bekennt sich HeidelbergCement zu seiner Verantwortung zur Respektierung  der Menschenrechte. Dieses Bekenntnis ist in der HeidelbergCement Menschenrechts-Position zusammengefasst.

In allen Ländern, in denen wir tätig sind, achten wir die geltenden Gesetze und Bestimmungen als rechtliche Grundlage unserer Geschäftstätigkeit. Als weltweit agierendes Unternehmen sind wir zudem globalen Werten und Standards verpflichtet. So bekennen wir uns zu den Prinzipien der nachfolgenden international anerkannten Standards:

  • die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
  • die acht Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
  • die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
  • die Leitlinien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte („Protect, Respect and Remedy“-Framework)

Wir erwarten von unseren Mitarbeitern und Geschäftspartnern weltweit die Übereinstimmung mit diesen zentralen Leitlinien und Empfehlungen.

Corporate Governance

Die Leitungs- und Überwachungsstrukturen bei HeidelbergCement entsprechen den aktienrechtlichen Vorschriften in Deutschland, der Unternehmenssatzung, den Geschäftsordnungen von Vorstand und Aufsichtsrat sowie – mit wenigen Ausnahmen – dem Deutschen Corporate Governance Kodex.

Weitere Informationen zu unserer Corporate Governance


Einbeziehung von Stakeholder-Erwartungen

Wir wissen, dass wir als Unternehmen nur dann erfolgreich sein können, wenn wir partnerschaftliche, vertrauensvolle Beziehungen zu den verschiedenen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen pflegen, mit denen wir durch unsere Geschäftstätigkeit – auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene – in Berührung kommen. Wir legen deswegen Wert auf eine offene, problembewusste Kommunikation und einen konstruktiven Dialog mit allen relevanten Stakeholdergruppen.

Ein wichtiger Faktor für die Ausrichtung unserer Nachhaltigkeitsstrategie sind die Erwartungen unserer Stakeholder. Diese erheben wir systematisch in einer Materialitätsanalyse und beziehen sie in die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie ein.
Weltweit ist HeidelbergCement Mitglied branchenübergreifender und branchenspezifischer Verbände, die die Interessen ihrer Mitglieder im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit vertreten. Thematische Schwerpunkte dieser kooperativen Zusammenarbeit sind insbesondere länderspezifische und industriepolitische Herausforderungen in den Bereichen Rohstoffsicherheit, Umwelt und Energie, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Compliance.