„Harte Arbeit wird belohnt“

Meagan Green, Mitarbeiterin im Bereich Facility Management, ist 26 Jahre alt und arbeitet seit Februar 2013 im Unternehmen. Sie war zunächst im Empfang der Unternehmenszentrale tätig, wechselte jedoch kurz darauf in den Bereich Facility Management. Dort ist sie sowohl für die Bearbeitung und Verteilung der Post in der Unternehmenszentrale als auch für einige andere gebäudebezogene Verwaltungstätigkeiten verantwortlich.

Tim Matz, Geschäftsleiter des Bereichs Umweltangelegenheiten, ist 54 Jahre alt und arbeitet bereits seit 23 Jahren für das Unternehmen. Er war zunächst in der Niederlassung der Lehigh Cement Company in Allentown, Pennsylvania, tätig und ging 2008 nach Dallas, Texas, nachdem Hanson plc von HeidelbergCement übernommen wurde. Aktuell ist er für alle Umweltfragen sowie für gesetzliche Konformitätsbelange zuständig, die für die Zementstandorte des Unternehmens relevant sind.

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Wie kam es dazu, dass Sie bei Lehigh Hanson angefangen haben?

Matz:
Ich hatte als Umwelttechniker in einem Stahlwerk in Philadelphia gearbeitet. Als sich das Geschäft des Stahlwerks rückläufig entwickelte, wollte ich mir eine neue Herausforderung suchen. Es sollte etwas anderes sein als Tag für Tag nur die Einhaltung von Vorschriften. Mittels einer Zeitungsanzeige wurde ich auf eine Stelle der Lehigh Cement Company am Standort Allentown aufmerksam und bewarb mich auch gleich. Mir sagte unter anderem die Beständigkeit des Unternehmens zu. Die Firma bestand bereits seit langer Zeit und war in der Gegend auch gut bekannt. Am meisten hat mich jedoch die familiäre Atmosphäre des Unternehmens beeindruckt, was mich auch dazu bewog, die Stelle anzunehmen. Alle kannten sich und schienen gut zusammenzuarbeiten.

Green:
Über eine Zeitarbeitsfirma habe ich von der Stelle erfahren, kannte jedoch die Unternehmen Lehigh Hanson oder HeidelbergCement nicht und auch die Baustoffindustrie an sich war neu für mich. Da ich noch nichts über das Unternehmen wusste, habe ich über Google nach Informationen gesucht und mich so über das Unternehmen schlau gemacht. Es schien ein sehr interessanter Arbeitsplatz zu sein, weshalb ich mich dann auf die Stelle beworben habe.

Matz:
Der eine findet die Stelle über Google und der andere mittels einer Zeitungsanzeige – in der Tat unterschiedliche Wege.

Green:
Anfangs habe ich im Empfang gearbeitet und war in der Unternehmenszentrale für den Telefondienst zuständig. Kurz nach meiner Einstellung wurde mir jedoch eine Vollzeitstelle im Bereich Facility Management angeboten. Nun bearbeite und verteile ich die Post der Unternehmenszentrale. Ich weiß mittlerweile wesentlich mehr über das Unternehmen, kenne die anderen Mitarbeiter und arbeite sehr gern hier. Einem Unternehmen wie diesem bleibt man gerne lange erhalten. Wie Herr Matz schon erwähnte, herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre.

Erzählen Sie uns doch ein wenig über die ersten Tage am neuen Arbeitsplatz.

Green:
Dies war mein erster Job in der großen Konzernwelt, was mich anfangs auch etwas eingeschüchtert hat. Aber als ich ins Büro kam, war ich von der Atmosphäre dort gleich beeindruckt. Die Geschäftsführer und Abteilungsleiter haben einen sehr bodenständigen Eindruck auf mich gemacht und sich die Zeit genommen, mich kennenzulernen und ein paar Worte mit mir zu wechseln. Das Unternehmen ist zwar global aufgestellt, aber man hat trotzdem das Gefühl, in einem überschaubaren Betrieb zu arbeiten. Man kennt sich untereinander und kann mit jedem ins Gespräch kommen.

Matz:
Ganz genau. Gleich zu Anfang hat mich mein damaliger Chef im Büro herumgeführt und mich jedem einzelnen Mitarbeiter vorgestellt. Ich war beeindruckt, wie viel Zeit sich jeder nahm, um mir den Einstieg ins Unternehmen zu erleichtern.

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Was hat sich verändert, seitdem Sie im Unternehmen angefangen haben?

Matz:
Die größten Veränderungen sind technologischer Art. Als ich im Unternehmen anfing, gab es noch keine Computer. Es gab nur Telefone, Schreibmaschinen und Faxgeräte. Die Texte für meine Briefe wurden damals auf ein Aufnahmegerät gesprochen und unsere Assistentin hat die Briefe dann auf einer Schreibmaschine getippt. 

Green:
Heutzutage werden E-Mails versendet und gescannte Dokumente verschickt – die gesamte Kommunikation erfolgt auf elektronischem Wege. Die Kommunikation auf Papier wird zunehmend ersetzt.

Matz:
Heutzutage kommen keine Faxe mehr rein, aber nach wie vor viele Telefonanrufe. Die Geschäftsprozesse sind insgesamt komplexer geworden. Von einem ökologischen Standpunkt aus gesehen kann man sagen, dass sich die Regeln und Vorschriften geändert haben und dass es mittlerweile mehr Interessensgruppen gibt. Wesentlich mehr Leute interessieren sich für das was wir tun und wie wir es tun.

Green:
Ich bin noch nicht so lange im Unternehmen, aber schon in dieser kurzen Zeit habe ich gesehen, dass sich unser Unternehmen verändert hat und es gewachsen ist. Es werden mehr Informationen ausgetauscht und neue Mitarbeiter haben auch neue Ideen mitgebracht.

Sie haben es beide angesprochen, der Technologie kommt in unserer Branche und in der ganzen Welt eine immer größere Rolle zu. Wie gut gelingt es dem Unternehmen Ihrer Meinung nach, mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten?

Green:
Meiner Meinung nach ist das je nach Abteilung und Zuständigkeit unterschiedlich. Da ich für die Post zuständig bin, sehe ich, dass doch noch viele Papierdokumente am Standort eingehen, was vielleicht ein wenig überrascht. Die meisten Abteilungen setzen aber immer stärker auf elektronische und automatisierte Abläufe. Ich finde das gut...

Matz:
Als ich im Unternehmen anfing, hatte ich in den ersten Jahren den Eindruck, dass wir in Bezug auf die technologischen Entwicklungen damit beschäftigt waren, mit unseren Wettbewerbern Schritt zu halten. Aber im Zuge des Wachstums unseres Unternehmens und der größeren Reichweite und des erweiterten Zugangs zu Wissensressourcen, hat sich das Unternehmen zu einem Technologieführer entwickelt – insbesondere im Bereich der Umwelttechnologien. Was wir heutzutage leisten, ist unglaublich, speziell im Hinblick auf die Verringerung der Umweltverschmutzung und die Senkung unserer CO2-Bilanz.

Green:
Das sehe ich genauso. Ich denke, dass wir uns nun sogar durch die kleinen Dinge, die wir tun, von anderen Unternehmen unterscheiden. Dank der Technologie sind wir effizienter geworden, und umso effizienter wir als Hersteller und Unternehmen sind, desto leistungsfähiger sind wir insgesamt.

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Was zeichnet Lehigh Hanson und HeidelbergCement als attraktive Arbeitgeber aus?

Matz:
Ich komme jeden Tag gern zur Arbeit, weil es immer etwas Neues zu tun gibt. Jeder Tag bringt eine neue Herausforderung. 

Green:
Das stimmt. Man weiß nie, was der Tag mit sich bringt. Obwohl ich keine führende Position einnehme, habe ich das Gefühl, dass meine Tätigkeit wichtig ist und eine Auswirkung auf das Unternehmen hat. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man Teil des Unternehmens ist und dass die eigene Arbeit wertgeschätzt wird.

Matz:
Das sehe ich genauso. Man braucht das Gefühl der Wertschätzung. Zu wissen, dass die eigene Tätigkeit wichtig ist. Dieses Gefühl habe ich jeden Tag aufs Neue. Die Menschen, die hier mit uns gemeinsam arbeiten, sind eine große Bereicherung.

Wie würden Sie das Unternehmen mit zwei, drei Worten beschreiben?

Matz:
In drei Worten... da fallen mir "global", "nachhaltig" und "führend" ein.

Green:
Ja, an "global" denke ich auch spontan. Dann noch "beständig", weil es das Unternehmen bereits seit Längerem gibt. Und "angesehen".

Herr Matz, möchten Sie Frau Green etwas mit auf den Weg geben, da sie noch am Anfang ihrer Karriere bei Lehigh Hanson und HeidelbergCement steht?

Matz:
Ja, ich möchte ihr gern den Rat geben, hart zu arbeiten, denn harte Arbeit wird belohnt. Dabei jedoch nicht den Spaßfaktor zu kurz kommen lassen.

Green:
Das gefällt mir… klingt nach einem guten Rat.

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Was möchten Sie HeidelbergCement anlässlich des 140-jährigen Unternehmensjubiläums noch mitteilen?

Matz:
Ich wünsche HeidelbergCement, dass das Unternehmen noch lange Zeit erfolgreich ist.

Green:
Genau, mindestens noch weitere 140 Jahre!

(Das Interview wurde 2013 geführt.)