„Vertrauen in die Zukunft“

Alexandr Oshurkov, 24, begann seine berufliche Karriere 2010 als Mechaniker am Almaty-Zementterminal in Süd-Kasachstan. Nur ein Jahr später wurde der Terminal von HeidelbergCement übernommen und Herr Oshurkov zum Verkaufsleiter befördert. Derzeit ist er regionaler Verkaufsdirektor mit Verantwortung für die südliche Region Kasachstans.

Sergey Nikolayevich Pchelintsev, 56, arbeitet seit 25 Jahren in der Baustoffbranche. 1992 gründete er sein eigenes Trockenmörtel-Unternehmen. Seit 2006 arbeitet er für HeidelbergCement. Derzeit ist Herr Pchelintsev Generaldirektor für alle kasachischen HeidelbergCement-Tochterunternehmen, die Beton und Zuschlagstoffe produzieren.

Wie sind Sie zu HeidelbergCement gekommen?

Pchelintsev:
Ich besaß ein eigenes Baustoffunternehmen, bevor ich angefangen habe, für HeidelbergCement zu arbeiten. Anfang 2005 habe ich eine Gruppe HeidelbergCement-Manager getroffen. Zu dieser Zeit hat das Unternehmen den Markteintritt in Kasachstan geplant. Für über ein Jahr habe ich die HeidelbergCement-Vertreter beraten und informiert beispielsweise über die Marktsituation und die Entwicklung in der kasachischen Baustoffbranche. Nachdem sich das Unternehmen zum Markteintritt entschlossen hatte, wurde mir ein Job bei HeidelbergCement angeboten. Für mich war es eine schwere Entscheidung: das eigene Unternehmen behalten oder bei einem anderen Unternehmen angestellt sein. Ich habe mich für HeidelbergCement entschieden und das war richtig!

Oshurkov:
Ich habe bei einem lokalen Zementterminal gearbeitet, der 2011 von HeidelbergCement übernommen wurde. Damals wurde kein Mitarbeiter entlassen – alle haben dort weiter gearbeitet. Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht zu gehen. Ich war von den neuen Möglichkeiten und Aussichten, die sich mir bei HeidelbergCement geboten haben, begeistert.

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Sie haben Erfahrungen in lokalen Unternehmen gesammelt und arbeiten jetzt für HeidelbergCement. Gibt es Unterschiede zwischen Ihrer damaligen und Ihrer heutigen Arbeit?

Pchelintsev:
Ich habe 25 Jahre Berufserfahrung in der Baustoffproduktion. Als ich zu HeidelbergCement kam, dachte ich, dass ich nichts Neues dazu lernen würde. Wie ich mich geirrt habe! Schnell hat sich gezeigt, dass es Bereiche gibt, in denen ich nur wenig Wissen hatte. In den letzten sieben Jahren hatte ich die Möglichkeit, meine Fähigkeiten in der Produktion und im Workflow-Management auszubauen. HeidelbergCement hat einen klar strukturierten Produktionsprozess und zusammen mit dem Steuerungs- und Rechnungslegungssystem wird sichergestellt, dass Entscheidungen rechtzeitig getroffen und Arbeitsprozesse ständig verbessert werden. Wir arbeiten hier nicht willkürlich, sondern nach klar definierten strategischen und taktischen Plänen, die an den Produktionsprozess gekoppelt sind. So etwas hatte ich vorher noch nicht erlebt.

Oshurkov:
Es gibt Unterschiede beim Umgang mit den Kunden. Beziehungen zu unseren Kunden bauen wir jetzt nach einem ganz anderen Ansatz auf: Bei HeidelbergCement gibt es regionale Verkaufsmanager, die den persönlichen Kontakt suchen und das Unternehmen kundenorientierter machen.

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Wie würden Sie HeidelbergCement beschreiben?

Pchelintsev:
Es ist ein zuverlässiges, stabiles Unternehmen mit einer klaren Politik. Der Schlüsselfaktor ist die strategische Vision des Unternehmens für seine zukünftige Entwicklung. HeidelbergCement macht nicht nur Pläne für ein oder zwei Jahre, sondern für viele Jahre. Das gibt Mitarbeitern viel Vertrauen in die Zukunft.

Oshurkov:
Bei HeidelbergCement hat man die Möglichkeit sein Potenzial und seine Fähigkeiten voll zu verwirklichen. Noch wichtiger ist, dass Mitarbeiter ihre Fähigkeiten und ihre Karriere weiterentwickeln können. Das Unternehmen schafft den Rahmen dafür, dass man sich kontinuierlich fortentwickeln und neues Wissen lernen und anwenden kann, um seine Ziele zu erreichen.

Pchelintsev:
Und das macht HeidelbergCement für mich zu einem attraktiven Arbeitgeber. Ein guter Arbeitgeber hält sein Wort und seine Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern ein. Ein Unternehmen sollte sich um die Entwicklung seiner Mitarbeiter kümmern, was umgekehrt einen positiven Effekt auf die nachhaltige Entwicklung und den Erfolg des Unternehmens selbst hat. Ohne Zweifel ist HeidelbergCement so ein Unternehmen.

Oshurkov:
Ja, ich stimme Sergey zu. Hier zu arbeiten lässt dich sozial sicher fühlen: Gehälter werden pünktlich gezahlt und Reisekosten werden direkt zurückerstattet. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt in Kasachstan. Als HeidelbergCement-Mitarbeiter blickt man zuversichtlich in die Zukunft. Man fühlt sich wertgeschätzt und die Arbeit ist gut bezahlt.

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Welche Vision haben Sie für sich und das Unternehmen in fünf Jahren?

Pchelintsev:
Das Unternehmen wächst und hat gute Aussichten in Kasachstan und anderen zentralasiatischen Ländern. Die Region bietet günstige Bedingungen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung und Expansion des Unternehmens durch die politische Stabilität und das solide Wirtschaftswachstum. Ich für meinen Teil denke darüber nach, wie ich mein Wissen am besten an die jüngere Generation im Unternehmen weitergeben kann.

Oshurkov:
Ich glaube, dass HeidelbergCement in den nächsten fünf Jahren in den Ländern der Region weiter wachsen wird. Ich denke, dass die Zementwerke auf Trockenproduktion umgestellt und die Zementterminals moderner ausgestattet werden. Außerdem werden Kundenservice und Support weiter verbessert werden.

Und für mich selbst hoffe ich natürlich, dass ich mich in den nächsten fünf Jahren beruflich weiterentwickeln kann und dass mir noch facettenreichere Aufgaben anvertraut werden.

Was wünschen Sie dem Unternehmen zum 140-jährigen Jubiläum?

Pchelintsev:
140 Jahre sind eine lange Zeit – das bedeutet, dass das Unternehmen auf viele gute Entscheidungen zurückblicken kann – besonders wenn man die Entwicklung in Europa und der ganzen Welt in dieser Zeit mitbetrachtet: Weltkriege, Zusammenbrüche von Staaten und Regierungswechsel, wissenschaftliche und technische Weiterentwicklungen, Automatisierung und Computerisierung. Trotz all dieser Herausforderungen hat es HeidelbergCement geschafft, zu einem Weltmarktführer in der Baustoffproduktion zu werden mit modernsten Management- und Kommunikationsmethoden, Innovationen und den fortschrittlichsten Produktionstechnologien.

Ich wünsche dem Unternehmen weiteren Erfolg und dass es auch zukünftig Innovationen vorantreibt.

Oshurkov:
Ich wünsche unserem Unternehmen anhaltende Stabilität, nachhaltiges Wachstum und eine gute Zukunft mit hoch qualifizierten und loyalen Mitarbeitern.

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Sergei Nikolayevich, die letzte Frage richtet sich nur an Sie: Welchen Rat können Sie den jüngeren HeidelbergCement-Mitarbeitern mit auf den Weg geben?

Pchelintsev:
Zuerst möchte ich erwähnen, wie wichtig Fleiß und Hingabe sind. Ohne Fleiß und Einsatz bei der Arbeit kann man kein guter Spezialist oder Manager werden.

Außerdem möchte ich die jüngere Generation dazu ermuntern, sich beständig weiterzuentwickeln und neues Wissen zu erwerben, weil es immer wichtig ist, wettbewerbsfähig und ein wahrer Experte in seinem Fachgebiet zu sein.

(Das Interview wurde 2013 geführt.)

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