„Jeder hat die gleichen Möglichkeiten, leistungsbasiert Karriere zu machen.“

Dini Septiliani ist 33 Jahre alt und arbeitet seit mehr als 11 Jahren bei Indocement, einem Joint Venture von HeidelbergCement. Sie begann ihre Tätigkeit bei Indocement als Management-Trainee 2006. Ab 2009 war sie als Datenanalyst in der Disposition tätig und später in der Bestandskontrolle. Derzeit arbeitet sie im Bereich Einkauf im Werk Citeureup, das in Bogor, West Java (Indonesien), liegt.

Retnawan Widhiantoro ist 48 Jahre alt und arbeitet seit mehr als 22 Jahren bei Indocement. Er ist Manager der Ofenlinien 6 und 11 im indonesischen Zementwerk Citeureup. Aufgrund seiner mehrjährigen Erfahrung im Bereich Elektrotechnik wurde Retnawan 2004 zum Abteilungschef befördert und managt jetzt zwei Ofenlinien.

Mitarbeiter in Indonesien.

Wie sind Sie zu Indocement gekommen?

Dini:
Ich kenne Indocement seit meiner Kindheit durch die Zementmarke Semen Tiga Roda. Aus dem Fernsehen kannte ich die Werbung und in unserer Nachbarschaft wurden Häuser aus dem Zement Tiga Roda gebaut. Als ich älter wurde, wurde mir bewusst, dass Indocement ein großes Unternehmen ist und dass ich Teil davon sein wollte.

Retnawan:
Ich wurde in einem kleinen Dorf in Zentraljava geboren, rund 500 km östlich vom Werk Citeureup. Trotzdem war mir Indocement ein Begriff, da es eines der bekanntesten Unternehmen Indonesiens ist und der größte Zementhersteller mit der Qualitätsmarke Tiga Roda.

Warum haben Sie sich für Indocement als Arbeitgeber entschieden? Wie liefen Ihre ersten Tage im Unternehmen?

Dini:
Indocement ist ein großes Unternehmen. Natürlich ist es der Traum vieler jungen Leute, hier zu arbeiten. Ich wurde im Jahr 2006 als Management-Trainee eingestellt. Während meiner ersten Tage bekam ich viel Trainingsmaterial ‑ zu Unternehmenskultur, Vorschriften und Produktionsprozess.

Ein Teil des Trainee-Programms heißt „On the Job Training“. Dabei arbeiten und lernen die Trainees in bestimmten Abteilungen. Bei meinem „On the Job Training“ war ich sehr aufgeregt und froh, dass wir von erfahrenen Mentoren begleitet wurden, während wir die Arbeitsabläufe langjähriger Mitarbeiter beobachteten.

Retnawan:
Mein erster Tag bei Indocement war sehr anspruchsvoll – aber für eine bessere Zukunft, war es das wert. Im Jahr 1994 gab es noch kein Management-Traineeprogramm. Ich wurde direkt der Elektroabteilung für die Ofenlinien 1 und 2 als Ingenieur zugewiesen. Mein Chef hat mir kurz das Unternehmen vorgestellt und noch am gleichen Tag mit der Einweisung in die Anlage begonnen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Mögen Sie Ihre Arbeit?

Dini:
Ich bin Einkäuferin in der Disposition. Hier bearbeite ich täglich Bestellungen und überprüfe die Qualität der gelieferten Waren. Außerdem bewerte ich die Qualität lokaler Produkte, die von Indocement erworben werden könnten, um die lokale Gemeinschaft zu stärken. Obwohl es manchmal Herausforderungen und Hindernisse gibt, bemühe ich mich sehr, immer beste Ergebnisse zu erzielen und jede Aufgabe vollständig und fristgerecht zu erfüllen.

Retnawan:
Eigentlich war es mein Ziel, mit 50 Chef der Elektroabteilung zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass ich schon mit 35 Abteilungsleiter werden würde und später sogar Manager der Ofenlinien 3 und 4 bzw. heute 6 und 11. Das ist für mich ein Zeichen für das von Indocement in mich gesetzte Vertrauen und ich bin dankbar für die Unterstützung durch meine Teams. Die Arbeit ist sehr anspruchsvoll und eine ständige Weiterentwicklung meiner technischen, Management- und Führungsfähigkeiten sowie das Coaching durch meine Vorgesetzten sind notwendig. Es macht mich sehr glücklich, die Herausforderungen gemeinsam mit meinem Team und meinen Kollegen zu meistern.

Mitarbeiter in Indonesien.

Was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit am Wichtigsten?

Dini:
Ziele sind für mich sehr wichtig, da sie mir helfen, mich besser auf meine Arbeit zu konzentrieren.

Retnawan:
Für mich ist Sicherheit am Wichtigsten, zusammen mit Umweltbewusstsein und Gesundheit. Ich glaube, dass uns diese Faktoren bei der Erreichung unserer Ziele am Meisten unterstützen. Aber auch Teamarbeit und Integrität schätze ich sehr.

Welches Erlebnis war für Sie besonders einprägsam, seit Sie bei Indocement arbeiten? Wie sieht Ihre berufliche Zukunft hier aus?

Dini:
Als ich 2009 zur Disposition kam, erhielt ich die Aufgabe, bei der Umstellung von einem manuellen zu einem integrierten System für die Warenwirtschaft (Anlieferung, Lagerung von Rohmaterialien) mitzuarbeiten. Ich bin der Meinung, dass dieser Bereich kontinuierlich verbessert werden kann. Ich glaube, dass meine Karrierechancen bei Indocement sehr gut sind – aber um Karriere zu machen, muss man sich auch mehr anstrengen.

Retnawan:
Ofenlinie 3 war 346 Tage im Betrieb und Ofenlinie 4 lief 334 Tage im Jahr 2012 – als ich Manager der Linien 3 und 4 wurde. Es gibt noch viel zu tun. Jeder Mitarbeiter hat die gleichen Möglichkeiten, leistungsbasiert Karriere zu machen.

Ist Ihnen ein Kulturwandel aufgefallen, seit Sie bei Indocement arbeiten?

Dini:
Sicher, es hat mehrere Kulturwandel bei Indocement gegeben. Das zeigt sich im Wandel des Managements und der Organisation. Auch externe Einflüsse verändern Indocement. Aber ich bin sicher, dass jeder interne Wandel das Ziel hat, dass das Unternehmen noch besser wird.

Retnawan:
Ja, die Kultur von Indocement passt sich flexibel an interne und externe Bedingungen an. Wir haben „ASIST-Werte“ – Verantwortung, Streben nach Exzellenz, Integrität, Serviceorientierung, Teamarbeit –, die jeder Mitarbeiter umsetzen sollte, und den Indocement-Stil – Förderung, Befähigung, Entscheidung, Prozessorientierung, Leistungsorientierung, Teilhabe.

Mitarbeiter in Indonesien.

Was sind Ihre Erwartungen an Indocement?

Dini:
Beim heutigen starken Wettbewerb hoffe ich, dass Indocement auch weiterhin ein starker und robuster Akteur bleiben wird. Ich sehe Indocement auch zukünftig als großen Spieler auf dem Zementmarkt – in Indonesien und im Ausland.

Retnawan:
Mit einer verbesserten Umsetzung von Indocements Werten und Stil wird das Unternehmen kontinuierlich profitabel bleiben und auch zukünftig auf Nachhaltigkeit und den Gewinn für Shareholder und Stakeholder achten.

Beschreiben Sie das Unternehmen in drei Worten!

Dini:
Exzellent, umfassend, führend.

Retnawan:
Groß, wettbewerbsfähig und anpassungsfähig.

(Das Interview wurde 2017 geführt.)