„Die eigenen Potenziale voll entfalten“

Ajla Djokic, 35, arbeitet seit 5 Jahren bei Tvornica cementa Kakanj. Sie hat Wirtschaftswissenschaft studiert und ist jetzt für die Prüfung eingehender Rechnungen, für Arbeitnehmerversicherungen und die Anlagenverwaltung verantwortlich.

Seid Obralija, 58, ist Maschinenbauer und arbeitet seit 32 Jahren für das Unternehmen. 1981 absolvierte er ein Praktikum und wurde anschließend in der Abteilung für technische Vorbereitung angestellt.

Seid, Sie haben mehr als die Hälfte Ihres Lebens im Unternehmen verbracht. Wie haben sich Ihre Arbeit und das Unternehmen seitdem verändert?

Seid:
Meine erste Stelle im Unternehmen war in der Abteilung für technische Vorbereitung angesiedelt. Die technische Vorbereitung ist Bestandteil nahezu aller Werksaktivitäten – also ein hervorragender Arbeitsbereich, um als Junior-Ingenieur zu lernen, wie ein Werk funktioniert. Während des Kriegs [Bosnienkrieg: 1992-1995] wurde die Produktion für dreieinhalb Jahre gestoppt, anschließend aber direkt wieder aufgenommen. Im Jahr 2000 wurde das Werk privatisiert – mit HeidelbergCement als Hauptaktionär. In der Folge wurde die Organisationsstruktur verändert. Ich wurde Leiter der Abteilung für Rohstoffaufbereitung, die später auch den Steinbruch mit einschloss.

Am Anfang waren in der Abteilung für technische Vorbereitung 38 Mitarbeiter angestellt, heute sind es 23. Die Automatisierung hat Menschen ersetzt. Das ist in allen Geschäftsbereichen zu beobachten und auch verständlich beim heutigen Stellenwert der Technologie in unserem Leben. Maschinen übernehmen jetzt unsichere und gefährliche Aufgaben.

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Warum ist HeidelbergCement in Ihren Augen ein guter Arbeitgeber? Mögen Sie Ihre Arbeit?

Ajla:
Ja, das tue ich. Mein Job ist nicht monoton, sondern dynamisch – ich lerne immer etwas Neues dazu. Ich habe die Möglichkeit, viele Seminare und Weiterbildungen zu besuchen. Das e-Learning-System im Konzern ist wirklich toll. Neben meinen beruflichen Pflichten habe ich genügend Zeit für meine Familie. Ich kann meine Karriere vorantreiben und gleichzeitig eine gute Mutter sein und meine Kinder unterstützen.

Seid:
Es ist sehr schön, eine klar definierte Arbeitszeit zu haben. Natürlich gibt es auch außergewöhnliche Situationen, in denen wir Überstunden machen. Manchmal muss ich auch über Nacht im Werk bleiben – aber das ist selten.

Ajla:
Manchmal fallen auch in der Finanzabteilung Überstunden an, aber wir haben im Gegenzug auch viele Möglichkeiten unsere Fähigkeiten zu entwickeln und mehr zu lernen.

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Seid:
Das Unternehmen gibt uns Sicherheit. So können wir ein produktives Leben führen. Das Beste ist, wenn sich jemand weiterentwickeln möchte und er dabei die Unterstützung des Vorgesetzten und des Unternehmens bekommt.

Ajla:
Ein Vorteil davon, Teil eines so großen Konzerns wie HeidelbergCement zu sein, ist die Möglichkeit der konstanten Fortentwicklung. Wir können lokal mehr Verantwortung übernehmen, aber uns auch weltweit, im ganzen Konzern weiterentwickeln.

Seid:
Das Unternehmen bietet zahlreiche Möglichkeiten für Weiterentwicklung, Reisen und das Kennenlernen anderer Menschen und Freunde. Die Dinge haben sich sehr verbessert seit das Werk an HeidelbergCement verkauft wurde. Die erste große Investition war damals der Austausch des Elektrofilters durch eine neue Filteranlage. Was für ein wundervoller Wandel! Die Staubemissionen wurden um 99% gesenkt. Vorher hatten wir Probleme mit Wasser, Staub und Lärm. Und jetzt, 13 Jahre später – schauen Sie sich diesen schönen Ort an – es sieht aus, wie in einem Park.

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Wie würden Sie das Unternehmen in drei Worten beschreiben?

Seid:
Ich würde sagen: stark, stabil und begehrenswert.

Ajla:
Und ich würde sagen: sicher, fortschrittlich und dynamisch.

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HeidelbergCement feiert sein 140-jähriges Jubiläum. Was wünschen Sie dem Unternehmen für die Zukunft?

Seid:
Ich bin froh, für ein Unternehmen zu arbeiten, das schon so viele Jahre existiert – mit solch einer langen Geschichte. Ich hoffe, dass HeidelbergCement weiter weltweit wächst, Marktführer bleibt und auch ein Pionier in unserer Industrie.

Ajla:
Ich hoffe, dass HeidelbergCement weiter so erfolgreich bleibt und gleichzeitig die lokale Gemeinschaft unterstützt, denn letzten Endes sind wir alle Teil der Gemeinschaft. Und wenn HeidelbergCement sein 180. Jubiläum feiert, möchte ich an Seids Stelle sein und auf eine lange Karriere im Unternehmen zurückblicken.

Seid:
Ich hoffe, dass das Unternehmen weiter wächst und ein Ort bleibt, den die Menschen lieben – ein Ort, der das Zentrum so vieler Leben ist.

(Das Interview wurde 2013 geführt.)

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