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Walhalla Kalk GmbH & Co. KG

Konditionierte Trockensorption

Bei Müllverbrennungsanlagen verlassen die Rauchgase mit ca. 180 bis 230°C den Kessel. Sie werden mit Hilfe eines Elektrofilters, eines Zyklons oder eines Gewebefilters entstaubt. Durch Eindüsen von Wasser bzw. Wasserdampf wird die Temperatur auf ca. 120 bis 150°C abgesenkt = Konditionierung.

Anschließend wird Kalkhydrat und separat ein kohlenstoffhaltiges Produkt oder einfach ein kalkreiches Dioxorb®-AK in den Rauchgasstrom eingedüst, gleichmäßig über den gesamten Querschnitt verteilt und im Gewebefilter abgeschieden. Mit Hilfe der Filterhilfsschicht am Gewebefilter, die das Abgas passieren muss, gelingt eine Abgasreinigung auf Restkonzentrationen, die weit unter den Grenzwerten der 17. BImSchV liegen. Die Konditionierung verbessert die Abscheidung der sauren Schadstoffe HCl und SO2 bei relativ geringen Temperaturen. Bei Temperaturen von ca. 120 bis 150°C können preiswerte Filtermedien eingesetzt werden.