Der Lastplattendruckversuch wird nach DIN 18134 im Gelände durchgeführt, um die Verformbarkeit, Verdichtung und Tragfähigkeit des Bodens (Untergrundes) zu bestimmen. Dabei werden Drucksetzungslinien ermittelt, aus denen u.a. die Tragfähigkeit in Form des Verformungsmoduls Ev2 (MN/m²) errechnet wird. Unter Tragfähigkeit wird die maximal aufnehmbare Kraft des Bodens verstanden, bis zu der es zu keiner bzw. innerhalb der Toleranzgrenzen liegenden Setzung des Untergrundes kommt.
Beim Lastplattendruckversuch wird eine genormte Platte, deren Durchmesser abhängig von der Korngröße des Bodens ist, in mehreren Stufen in den Boden gedrückt. Dies geschieht solange bis entweder eine vorgeschriebene Setzung oder eine vorgeschriebene Plattenpressung erreicht wird.
siehe auch:
CBR-Werte / CBR-Versuch