Deponien können nachträglich gesichert werden, indem man sie mittels Dichtwänden umschließt. Dabei werden die Dichtwände um den Deponiekörper herum und bis in den nächsten Grundwasserstauer unterhalb des Deponiekörpers geführt. Der Grundwasserspiegel innerhalb des eingeschlossenen Bereiches wird gegenüber dem äußeren Grundwasserspiegel leicht abgesenkt, wodurch ein hydraulisches Gefälle in Richtung des Deponiekörpers erzeugt wird. Somit kann belastetes Deponiesickerwasser nicht mehr nach außen dringen.
Die Dichtwandbaustoffe, die hierbei eingesetzt werden, müssen auf die jeweiligen projektspezifischen Gegebenheiten angepasst werden. Dazu zählen u. a. Art und Höhe der Sickerwasser- und Bodenbelastung, aber auch verfahrensspezifische Erfordernisse. Anhand von laborseitigen Vorversuchen mit Sickerwasser- und Bodenproben werden die Verhältnisse vor Ort simuliert und somit optimale Baustoffrezepturen ermittelt.
Unser Produktangebot:
DiWa-mix® und
Seku-mix® siehe auch:
Dichtwand/Dichtwandbaustoff