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HeidelbergCement Baustoffe für Geotechnik

Verankerungen und Tunnelbau

Spritzbeton ist Beton, der in einer geschlossenen Schlauch- oder Rohrleitung zur Einbaustelle gefördert und dort durch Anspritzen aufgetragen und dabei verdichtet wird. Spritzbeton eignet sich für alle Anwendungsfälle, in denen es schwierig bzw. unmöglich ist, eine Schalung zu stellen. Außerdem eignet sich Spritzbeton für Anwendungen, bei denen der Beton sofort tragfähig sein muss
  • untertägiger Hohlraumbau: Tunnel-, Stollen-, Berg- und Schachtbau
  • temporäre Sicherung von Hängen und Baugruben
  • dauerhafte Verstärkung oder Instandsetzung bestehender Bauwerke

Beim Trockenspritzverfahren wird das Bereitstellungsgemisch als Trockenbeton oder Trockenmörtel mittels einer Spritzmaschine in die Förderleitung eingeschleust und dann pneumatisch zur Spritzdüse geblasen (Dünnstromförderung). In der Spritzdüse durchströmt das Trockengemisch einen Wassernebel, der von einem mit feinen Düsenlöchern versehenen Ring erzeugt wird. Die Dosierung der Wassermenge wird vom Düsenführer visuell geregelt und richtet sich nach der Konsistenz des Spritzbetons und dem Haften an der Auftragsfläche.

siehe auch: Ankermörtel für Gebirgsanker

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