Zum 100-jährigen Jubiläum des Zementwerks Leimen im Jahr 1996 hat HeidelbergCement sein Firmenmuseum im dortigen Verwaltungsgebäude eingerichtet. Zehn Jahre später zog das Museum in das gegenüberliegende ehemalige Gasthaus „Zum Portland-Cementwerk“ um und wurde im November 2006 neu eröffnet.
Die Ausstellung zeigt Gegenstände, Bilder, Pläne und Dokumente aus der über 130 jährigen Geschichte der Zementherstellung bei HeidelbergCement und ermöglicht Einblicke in die nationale und internationale Entwicklung des Konzerns seit seiner Gründung.
| Im Hauptraum des Museums wird am Beispiel des Werks Leimen der Stand der Entwicklung zu vier ausgewählten Zeitpunkten gezeigt. Um die rasche und zum Teil komplette Umgestaltung des Zementwerks Leimen verständlich zu machen, werden bebilderte Lagepläne gezeigt. Zu jedem Lageplan gehört ein typisches, den Ausbauzustand des Werks kennzeichnendes Exponat. Außerdem werden Themen wie Elektrifizierung, Arbeitssicherheit und Büroarbeit behandelt. |
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Der zweite Raum zeigt die Entwicklung des Steinbruchbetriebs. Verschiedene Originalgeräte und Werkzeuge sowie die auf Fotos dokumentierten Arbeitsbedingungen und Abbautechniken beschreiben die Entwicklung der letzten hundert Jahre. Zwei Rekonstruktionen der Abbaustände in den Steinbrüchen Rohrbach-Leimen und Nußloch geben einen Einblick in die komplexen Themen: |
Arbeitsbedingungen, Technikeinsatz, Landschaftsverbrauch und Rekultivierung bzw. Renaturierung.
Im Flur und in weiteren Räumen im Untergeschoss werden die historischen Sozialeinrichtungen und Arbeitervereine dargestellt.