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HeidelbergCement in Deutschland
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Kongress 2006

Die Alterspyramide: das Neubauprojekt
27. und 28. September 2006, Heidelberg/Leimen

Die Deutschen werden älter – und sie werden immer weniger: Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes wird die Bevölkerung bis 2050 um etwa 9 Prozent auf 75 Millionen zurückgehen, die Hälfte der Deutschen wird dabei älter als 48, ein Drittel sogar 60 Jahre oder darüber sein. Durch die damit einhergehende Veränderung der Gesellschaftsstrukturen entstehen neue Lebensstile in den verschiedenen Generationen. Schon heute hat sich die klassische Familie komplett gewandelt, Lebensabschnitte verschieben sich, neue Formen des Zusammenlebens entstehen. „Die durch den demographischen Wandel verursachten Herausforderungen, aber auch die Chancen, insbesondere für die Bauwirtschaft, stehen aufgrund des großen Handlungsbedarfs im Mittelpunkt unseres diesjährigen Heidelberger Bauforums“, erklärte Gerhard Seitz, der Deutschlandchef von HeidelbergCement bei der Eröffnung der zweitägigen Kongressveranstaltung.

Das Heidelberger Bauforum ist eine im Jahr 2002 ins Leben gerufene Initiative der HeidelbergCement AG, die eine Plattform zum interdisziplinären Austausch aller am Bau Beteiligten bieten will. Zum Kongress 2006 unter dem Titel "Die Alterspyramide: das Neubauprojekt - Schrumpfende Gesellschaften als neuer Markt der Bauwirtschaft" kamen Ende September über 300 Interessierte in Leimen zusammen.

In Fachkreisen besteht Konsens darüber, dass die Wohnfrage eine Schlüsselstellung unter den Problemen einnimmt, die sich aus dem demographischen Wandel und der alternden Gesellschaft ergeben. Eine alternde Gesellschaft verlangt neue Wohnformen. Damit tut sich eine ganz neue Nachfragesituation auf, der heute aber noch kein angemessen differenziertes Angebot gegenübersteht. Der demographische Wandel wird zu einem anderen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz aber auch mit der Planung und dem Bau sowie der Nutzung neuer Gebäude führen.

Wie das zukünftig aussehen kann, erfuhren die Vertreter aus Politik und Wirtschaft, aus Hochschulen, Verbänden und der Industrie sowie Planer und andere Bauschaffende während des ersten Tages, dessen Vorträge sich mit den Lebenswelten kommender Jahrzehnte und mit den Zukunftsaufgaben raumbezogener Politik und Planung beschäftigte. Am zweiten Tag standen die Zukunftsoptionen der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie zukunftsfähige Planungs- und Baukonzepte im Mittelpunkt. Beleuchtet wurden hier unter anderem demographische Trends und die Wertentwicklung von Immobilien sowie die Auswirkungen von neuen Lebensstilen auf das Planen und Bauen von morgen.
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