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HeidelbergCement in Deutschland

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind einzelne Schwachstellen in Bauteilen, die aufgrund ihrer geringeren Wärmedämmung und bei den Umgebungsflächen zu erhöhtem Wärmestrom führen.

Wärmebrücken führen zu folgenden Nachteilen:

  • niedrigere Oberflächentemperaturen an einzelnen Stellen von Bauteilen, wodurch sich die Gefahr von Tauwasser- und Schimmelpilzbildung ergibt.
  • erhöhte Wärmeverluste in der Baukonstruktion, was einen erhöhten Heizenergiebedarf bewirkt.

Wärmebrücken sind oft die Ursachen von Bauschäden, daher ist bei der Planung und Ausführung von Gebäuden auf diesen Bereich besonders zu achten. Wärmebrücken lassen sich über die Berechnung ihrer Kennwerte zuverlässig handhaben und optimieren.

Berechnung
Wärmebrücken-Verlustkoeffizient, Wärmestrom und Oberflächentemperatur kennzeichnen die Wärmebrücke. Die rechnerische Berücksichtigung von Wärmeverlusten im Bereich von Wärmebrücken erfolgt über den Wärmebrückenkorrekturwert UWB.

Dieser Wärmebrückenkorrekturwert wird mit der gesamten Wärme übertragenden Umfassungsfläche multipliziert und zu den Wärmeverlusten über die einzelnen Bauteile der Gebäudehülle addiert.

Die Vermeidung von Wärmebrücken bei einem Gebäude bzw. die verlässliche Bewertung des Wärme- und Feuchteverhaltens einer Konstruktion sollte immer das Planungsziel sein.

Außengedämmte Wände aus Kalksandstein sind nahezu wärmebrückenfrei.

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