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HeidelbergCement in Deutschland

Verdämmung

Unter Verdämmung versteht man eine kraftschlüssige Verfüllung von Hohlräumen wie z. B. Kanäle, Schächte, Ringräume etc.. Dazu wird in den Hohlraum eine flüssige und volumenstabile Baustoffsuspension gepumpt, die nach einer gewissen Zeit erhärtet. Je nach Festigkeitsanforderung werden unterschiedliche Baustoffe (z.B. Dämmer® - Das Original) eingesetzt. Bei der Wahl des geeigneten Dämmers müssen relevante Randparameter beachtet werden. Dazu zählen z. B.:

  • Länge der Verfüllstrecke: Bei sehr langen Verfüllstrecken muss die Verarbeitungszeit des Verfüllbaustoffes entsprechend lang sein.
  • Chemisches Milieu: Bei Kontakt mit sulfathaltigem Wasser ist ein sulfatresistenter Baustoff einzusetzen.
  • Hydratationswärme: Werden Ringraume im Kontakt zu Kunststoffröhren verfüllt, so darf die während des Abbindeprozesses entstehende Wärme das Rohr nicht beschädigen.
  • Umweltverträglichkeit: Werden Verfüllungen in sensiblen Bereichen, z.B. in Wasserschutzzonen vorgenommen, ist sicherzustellen, dass der Verfüllbaustoff keinen negativen Einfluss auf die Geosphäre ausübt.
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