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Heidelberger Leichtbeton - Der Leichtbaustoff für anspruchsvolle Konstruktionen

  Was ist Leichtbeton?
Unterschieden werden Leichtbetone von ihren„normalen“ Vertretern durch die Trockenrohdichte. Während bei Leichtbetonen die Trockenrohdichte nur zwischen 800 und 2.000 kg/m³ (DIN 1045) liegt, beträgt sie bei Normalbeton zwischen 2.000 und 2.600 kg/m³. Verantwortlich für dieses „Leichtgewicht“ ist die Beimischung von Gesteinskörnungen mit hoher Porosität bzw. geringer Dichte. Jedes Korn weist einen hohen Anteil von bis zu 85 Vol.-% feinster Luftporen auf. Diese Luftporen geben dem Leichtbeton seine wärmedämmtechnischen Eigenschaften. Die am meisten verwendeten leichten Gesteinskörnungen sind Blähton, Blähglas (recyceltes, gebranntes Glas), Blähschiefer oder Bimsstein. Diese können auch untereinander gemischt werden.

 Eigenschaften
Je nach Gesteinskörnungsart und Zementsteinqualität kann der Leichtbeton Festigkeiten erreichen, die dem Normalbeton nach DIN 1045 in nichts nachstehen.

Die Vorzüge von Leichtbeton im Überblick:

  • Universeller Einsatz: Leichtbeton ist nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 in den Druckfestigkeitsklassen LC 8/9 bis LC80/88 lieferbar. Damit ist er besonders für den Einsatz in Wänden, Kellern und anderen Bauelementen bei Wohngebäuden, landwirtschaftlichen, öffentlichen oder Industriegebäuden geeignet.
  • Wärmedämmend: Geringere Rohdichte bedeutet bessere Wärmedämmung – ideal bei Leichtbeton mit seiner porigen Struktur.
  • Nicht brennbar: Leichtbeton gehört zur höchsten Brandschutzklasse A1 (DIN 4102, Brandschutz im Hochbau) und brennt nicht. Verschwelungen und schädliche Emissionen sind ebenfalls nicht zu befürchten.
  • Umweltverträglich: Leichtbeton besteht aus natürlichen Stoffen wie Bims oder Blähton oder gesundheitlich unbedenklichen Recyclingstoffen, wie z.B. Blähglas. Seine Wärmedämmeigenschaften helfen bei der Einsparung von Heizenergie und bedeuten damit auch weniger Emissionen.
  • Pumpfähig: Leichtbeton kann in spezieller Zusammensetzung mittels konventioneller Automastpumpe gepumpt werden.

  Vielfältige Einsatzgebiete
Die Einsatzgebiete von Leichtbeton sind vielfältig. Er ist durch seine wärmedämmenden Eigenschaften optimal für den Wohnungsbau, die Sanierung und Modernisierung geeignet. Durch das geringere Eigengewicht können die lastabtragenden Bauteile im Vergleich zu Normalbeton gleicher Druckfestigkeit schlanker dimensioniert werden. Im Bereich von Brückenträgern, Balken und Decken kommt dies besonders zur Geltung, da deren Abmessungen durch das
jeweilige Eigengewicht beeinflusst werden. Dies eröffnet neue Gestaltungsfreiräume für moderne Architektur im Hoch-, Ingenieur- und Brückenbau. Markante Gebäude und Bauwerke belegen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit von Leichtbeton.

 Kontakt
Heidelberger Beton GmbH
Marek Zwolinski (Email)

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Referenzobjekt

Leichtbetonscheiben in beidseitiger Sichtbetonqualität für den Audimax der TU München...